Am Freitagnachmittag, dem 20. Februar 2026, gegen 14:30 Uhr, wurde die Polizei in der Straße Am Lemmchen im Stadtteil Mombach in Mainz aktiv. Ein 44-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz wollte trotz Erreichens der Endhaltestelle nicht aus einem Linienbus aussteigen.
Die Beamten fanden den stark alkoholisierten Mann schlafend im Bus vor. Auf die Aufforderung, den Bus zu verlassen, reagierte er unkooperativ und aggressiv. Daher war es notwendig, ihn aus dem Fahrzeug zu begleiten.
Nachdem er den Bus verlassen hatte, legte sich der Mann auf den Gehweg und forderte die Unterstützung des Rettungsdienstes. Als die Beamten ihm erklärten, dass keine medizinische Notwendigkeit erkennbar sei, begann er, einen Krampfanfall zu simulieren und reagierte zunächst nicht auf Ansprache. Ein alarmierter Rettungswagen stellte jedoch fest, dass keine medizinische Behandlung erforderlich war.
Da der Mann weiterhin aggressiv blieb und sich weigerte, den Ort zu verlassen, wurden ihm Handschellen angelegt. Die Polizisten informierten ihn über die möglichen Konsequenzen, darunter eine Nacht im Polizeigewahrsam.
Im Verlauf des Gesprächs beruhigte sich der 44-Jährige und versprach, sich künftig angemessen zu verhalten. Daraufhin wurde er aus der Maßnahme entlassen und verließ die Örtlichkeit.

