Am Abend des 19. März 2026 kam es auf der Bundesautobahn 27 im Bereich Loxstedt zu einer Verkehrskontrolle, bei der ein 36-jähriger Fahrzeugführer aus dem Landkreis Leer ins Visier der Polizei geriet. Die Beamten des Polizeikommissariats Geestland wollten den Fahrer eines Hyundai kontrollieren, der gegen 18:00 Uhr auf der BAB27 unterwegs war.
Fluchtversuch auf der Autobahn
Die Polizei gab dem Fahrer das Anhaltezeichen „Bitte folgen“, um die Kontrolle außerhalb der Autobahn durchzuführen. Anstatt dem Signal zu folgen, wechselte der Fahrer kurz vor der Abfahrt vom Verzögerungsstreifen zurück auf den Hauptfahrstreifen, um sich der Kontrolle zu entziehen. Die Beamten setzten die Verfolgung mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn fort.
Nach kurzer Flucht stoppte der Fahrer schließlich auf dem Seitenstreifen der Autobahn. Dort wurde er von den Einsatzkräften angehalten und kontrolliert.
Alkoholisierung und fehlende Fahrerlaubnis festgestellt
Im Rahmen der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf eine Beeinflussung durch Alkohol. Ein durchgeführter Vortest bestätigte den Verdacht mit einem Wert von über 1,1 Promille. Zudem stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Das Fahrzeug war außerdem nicht pflichtversichert.
Aufgrund der festgestellten Alkoholisierung wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt, und dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt.
Rechtliche Konsequenzen und polizeiliche Maßnahmen
Die Kombination aus Alkoholeinfluss, fehlendem Führerschein und dem Fahren eines nicht versicherten Fahrzeugs stellt mehrere Straftatbestände dar. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Die Sicherstellung des Fahrzeugschlüssels und die Blutentnahme sind Teil der Beweissicherung für die weiteren rechtlichen Schritte.
Polizei appelliert an Verkehrsteilnehmer
Die Polizeiinspektion Cuxhaven weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Gefahren des Fahrens unter Alkoholeinfluss hin. Zudem betont sie die Bedeutung einer gültigen Fahrerlaubnis und einer bestehenden Kfz-Versicherung für die Verkehrssicherheit.
Die Polizei wird auch weiterhin konsequent gegen Verkehrsverstöße vorgehen, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.

