Am Samstag, gegen 15:30 Uhr, kam es auf der A71 in Fahrtrichtung Schweinfurt zu einem schweren Verkehrsunfall. Der Vorfall ereignete sich zwischen dem Erfurter Kreuz und der Anschlussstelle Arnstadt-Nord.
Ein 38-jähriger Fahrer eines Kleintransporters wechselte vom rechten auf den linken Fahrstreifen, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten. Ein 55-jähriger Audi-Fahrer, der sich von hinten näherte, konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und kollidierte mit dem Heck des Kleintransporters. In der Folge prallte sein Fahrzeug gegen die Mittelleitplanke. Bei dem Unfall erlitten der Audi-Fahrer und seine drei Mitfahrer, darunter zwei Kinder im Alter von 11 und 15 Jahren, leichte Verletzungen. Der Fahrer des Kleintransporters blieb hingegen unverletzt.
Die Fahrzeuge sowie die Leiteinrichtung erlitten einen Gesamtschaden von etwa 80.000 Euro. Der Audi war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Wegen der Unfallaufnahme war die Richtungsfahrbahn Schweinfurt bis 17 Uhr vollständig gesperrt. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete eine Sicherheitsleistung in Höhe von 800 Euro gegen den Unfallverursacher an.
Im Rückstau kam es gegen 16:30 Uhr zu einem weiteren Auffahrunfall, bei dem drei Fahrzeuge beteiligt waren. Hierbei wurden zwei Erwachsene und ein Kind leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt.

