Am Mittwochabend, den 18. März, ist ein 42-jähriger E-Scooter-Fahrer in Köln-Nippes bei dem Versuch, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen, schwer gestürzt. Wie die Polizei Köln mitteilte, ereignete sich der Vorfall gegen 22:30 Uhr auf der Niehler Straße.
Flucht vor Kontrolle auf der Niehler Straße
Der Mann fiel den Beamten zunächst auf, weil er ohne gültiges Versicherungskennzeichen an einem Streifenwagen vorbeifuhr. Als die Polizei ihn anhalten wollte, versuchte der 42-Jährige, sich durch Flucht zu entziehen und fuhr in Richtung Lohsepark davon. Während der Flucht verlor er die Kontrolle über seinen E-Scooter und stürzte schwer.
Schwere Verletzungen und Sicherstellung von Drogen
Durch den Sturz zog sich der Fahrer schwere Verletzungen zu und musste medizinisch versorgt werden. Während des Unfalls fielen mitgeführte Drogen zu Boden, die von den Einsatzkräften sichergestellt wurden. Die Polizei leitete daraufhin weitere Ermittlungen ein.
Verdacht auf Manipulation und Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit
Erste Untersuchungen ergaben, dass der E-Scooter mutmaßlich manipuliert wurde. Statt der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h soll das Fahrzeug etwa 50 km/h erreicht haben. Für das Fahren mit einem solchen Fahrzeug wäre eine gültige Fahrerlaubnis erforderlich gewesen, die der 42-Jährige jedoch nicht vorweisen konnte.
Positiver Drogentest und Blutprobenentnahme
Ein vor Ort durchgeführter Drogentest ergab positive Ergebnisse auf mehrere Substanzen, darunter Marihuana, Amphetamine und Kokain. Aufgrund dessen ließen die Beamten dem Mann im Krankenhaus eine Blutprobe entnehmen, um die genaue Konzentration der Substanzen im Blut feststellen zu können.
Wohnungsdurchsuchung und weitere Betäubungsmittel sichergestellt
Im Rahmen der Ermittlungen wurde zudem die Wohnung des 42-Jährigen durchsucht. Dabei fanden die Polizisten weitere Betäubungsmittel, die ebenfalls sichergestellt wurden. Die Ermittlungen zur Herkunft und zum Umfang der Drogen sind noch nicht abgeschlossen.
Polizeiliche Maßnahmen und weitere Vorgehensweise
Die Polizei Köln setzt die Ermittlungen fort, um den genauen Sachverhalt zu klären. Die Kombination aus Flucht, hoher Geschwindigkeit, Drogen- und Alkoholeinfluss sowie der Verdacht auf Manipulation am E-Scooter stellt eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar. Weitere strafrechtliche Konsequenzen für den Fahrer sind zu erwarten.

