In Bottrop wurde eine Seniorin Opfer einer Betrugsmasche, bei der eine bislang unbekannte Frau durch die Vorgehensweise als „Falscher Bankmitarbeiter“ an die EC-Karten der Geschädigten gelangte. Kurz darauf hob die Tatverdächtige an einem Geldautomaten Bargeld ab. Die Polizei Recklinghausen hat zu diesem Fall eine Fotofahndung eingeleitet und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Die Masche: „Falscher Bankmitarbeiter“
Die Betrügerin gab sich gegenüber der Seniorin als Mitarbeiterin der Bank aus, um so Zugang zu den EC-Karten zu erhalten. Die genaue Art und Weise, wie sie die Karten in ihren Besitz brachte, ist bislang nicht im Detail bekannt. Solche Maschen zielen darauf ab, das Vertrauen der Opfer zu gewinnen und sie zur Herausgabe sensibler Bankdaten oder Karten zu bewegen.
Bargeldabhebung an der Johannesstraße
Nachdem die Täterin die Karten erlangt hatte, hob sie kurze Zeit später an einem Geldautomaten in der Johannesstraße in Bottrop Bargeld ab. Über die genaue Höhe des Betrags oder weitere Details zur Tatzeit liegen derzeit keine Informationen vor. Die Polizei wertet die Überwachungsaufnahmen aus und hat Fotos der Verdächtigen veröffentlicht, um Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Polizei Recklinghausen ruft Zeugen und Hinweisgeber dazu auf, sich unter der Telefonnummer 0800 2361 111 zu melden. Jede noch so kleine Beobachtung könnte bei der Aufklärung des Falls helfen. Die Ermittler weisen darauf hin, dass es sich bei der gesuchten Person um eine Frau handelt, deren Bildmaterial aus Überwachungskameras veröffentlicht wurde.
Prävention und Sensibilisierung
Der Fall zeigt erneut, wie wichtig es ist, bei unbekannten Anrufern oder Personen, die sich als Bankmitarbeiter ausgeben, vorsichtig zu sein. Banken weisen darauf hin, dass Mitarbeiter niemals nach PIN oder EC-Karten fragen. Bürgerinnen und Bürger sollten im Zweifel direkt bei ihrer Bank nachfragen und niemals persönliche Daten oder Karten herausgeben.
Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten
Die Polizei stellt die Fotos der Tatverdächtigen auf ihrer offiziellen Webseite zur Verfügung und informiert regelmäßig über den Stand der Ermittlungen. Medienvertreter und Interessierte können sich bei Rückfragen an das Polizeipräsidium Recklinghausen wenden.
Mit der Veröffentlichung der Fotofahndung hofft die Polizei, die Identität der mutmaßlichen Betrügerin zu klären und weitere Taten zu verhindern.

