Am Freitag, 20. März 2026, kam es in Ratingen-Hösel zu einem Angriff auf einen 46-jährigen Mann, der durch Tritte und Schläge verletzt wurde. Der Vorfall ereignete sich gegen 14 Uhr an der Bushaltestelle der Linie 770 sowie im Bereich des S-Bahnhofs Ratingen-Hösel. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Vorgeschichte im Bus der Linie 770
Nach Angaben des Geschädigten stieg er an der Haltestelle Heiligenhaus-Oberilp in den Bus der Linie 770 in Richtung Ratingen-Hösel ein. Im Bus befand sich eine Gruppe Jugendlicher, die sich laut und nach Einschätzung des 46-Jährigen unangemessen verhielten. Der Mann ermahnte die Jugendlichen daraufhin, woraufhin er den Bus an der Haltestelle S-Bahnhof Ratingen-Hösel verließ.
Angriff auf dem Bahnhofsvorplatz
Ein Teil der Jugendlichen stieg ebenfalls aus dem Bus aus. Einer der Jugendlichen, geschätzt etwa 14 Jahre alt, griff den Mann unvermittelt auf dem Bahnhofsvorplatz an. Dabei wurde der 46-Jährige zu Boden gestoßen und durch Tritte und Schläge verletzt. Der Angreifer sowie ein weiterer Jugendlicher flüchteten anschließend mit der S-Bahn S6 in Richtung Essen.
Polizeiliche Ermittlungen und Täterbeschreibung
Die Polizei wurde umgehend alarmiert und leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, circa 13 bis 15 Jahre alt, mit osteuropäischem Erscheinungsbild, kurzen Haaren und heller Kleidung. Die Ermittler bitten Zeugen, die den Vorfall im Bus oder auf dem Bahnhofsvorplatz beobachtet haben, sich zu melden.
Medizinische Versorgung des Opfers
Der Geschädigte war alkoholisiert und wurde von Rettungskräften vor Ort medizinisch versorgt. Anschließend wurde er zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Über den genauen Schweregrad der Verletzungen liegen keine weiteren Informationen vor.
Appell an die Bevölkerung
Die Polizei Ratingen bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Angriff oder zu den flüchtigen Jugendlichen geben können, sich telefonisch unter 02102 9981-6210 zu melden. Die Ermittler sind insbesondere an Beobachtungen im Bus der Linie 770 sowie auf dem Bahnhofsvorplatz interessiert.
Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr in Ratingen auf. Die Behörden betonen, dass derartige Gewalttaten nicht toleriert werden und intensiv verfolgt werden.
Die Polizei weist darauf hin, dass die Ermittlungen noch andauern und weitere Details zum Tatablauf derzeit nicht bekannt sind.

