Am Sonntag, den 22. Februar 2026, wurde die Feuerwehr Paderborn um 13:44 Uhr zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Franz-Egon-Straße gerufen. Anwohner hatten Brandgeruch im Treppenhaus bemerkt und sofort den Notruf gewählt, da Menschenleben in Gefahr waren.
Bei ihrem Eintreffen stellte die Feuerwehr eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im Obergeschoss fest. Die Einsatzkräfte führten die Bewohner des Hauses in Sicherheit. Insgesamt konnten sieben Personen gerettet werden. Diese wurden vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch untersucht, mussten jedoch nicht ins Krankenhaus. Die Notfallseelsorge übernahm anschließend die Betreuung der Betroffenen.
Die Brandbekämpfung erfolgte durch drei Trupps, die mit umluftunabhängigem Atemschutz ausgerüstet waren. Zudem wurde eine Drehleiter in Bereitschaft gehalten. Um mögliche Brandnester zu lokalisieren, öffnete die Feuerwehr die Zwischendecke zum Dachgeschoss der betroffenen Wohnung. Auch die Dachhaut wurde geöffnet, um die Brandstelle zu kontrollieren und eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Durch die Auswirkungen des Brandes sind drei der sechs Wohneinheiten unbewohnbar geworden. Zwei Bewohner wurden in einem Hotel untergebracht, während eine pflegebedürftige Frau in einem Pflegeheim untergebracht werden konnte. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die bislang unklar ist.
Insgesamt waren rund 55 Einsatzkräfte an dem fast dreistündigen Einsatz beteiligt. Neben den hauptamtlichen Kräften der Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord waren auch die ehrenamtlichen Löschzüge Stadtmitte und Stadtheide im Einsatz. Die verwaisten Wachen wurden von den Löschzügen Elsen und Stadtheide besetzt. Zum Einsatz kamen vier Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge, zwei Drehleitern, ein GW-Logistik, zwei MTF, zwei Rettungswagen sowie ein Notarzt und der Führungsdienst.

