Am Abend des 18:15 Uhr wurde die Feuerwehr Gelsenkirchen über eine erhebliche Rauchentwicklung aus dem Dach eines Wohnhauses in der Hohensteiner Straße Nr. 13 informiert. Eine Anwohnerin hatte die Leitstelle alarmiert.
Infolge des Notrufs entsandte die Leitstelle mehrere Einheiten der Berufsfeuerwehr sowie Rettungsdienstkräfte von den Wachen 2 (Buer), 3 (Heßler) und 4 (Hassel). Auch die Löschzüge 12 und 17 der Freiwilligen Feuerwehr wurden hinzugezogen.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass das Feuer im Dachbereich des Hauses Nr. 13 bereits durchgebrochen war und drohte, auf das angrenzende Gebäude Nr. 15 überzugreifen. Umgehend wurde ein Trupp unter schwerem Atemschutz für den Innenangriff eingesetzt, während eine Drehleiter zur Bekämpfung des Feuers von außen in Stellung gebracht wurde. Ein weiterer Trupp ging in das Dachgeschoss des Nachbarhauses vor, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.
Dank der schnellen Maßnahmen konnte die Ausbreitung des Feuers auf das Haus Nr. 15 erfolgreich gestoppt werden. Die Einsatzkräfte brachten den Brandherd im Haus Nr. 13 zügig unter Kontrolle. Alle Wohnungen wurden überprüft, glücklicherweise gab es keine Verletzten, da die Bewohner rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden konnten.
Um sicherzustellen, dass keine versteckten Glutnester zurückblieben, wurde das Dach des betroffenen Hauses großflächig geöffnet. Der Sachschaden am Gebäude ist erheblich, weshalb das Haus von der ELE-Strom stromlos geschaltet wurde. Die Feuerwehr erklärte das Gebäude für unbewohnbar. Die betroffenen Bewohner fanden vorübergehend Unterkunft bei Freunden, Verwandten oder in einem Hotel.
Der Einsatz dauerte etwa zweieinhalb Stunden und umfasste insgesamt 37 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst.

