Am 15. März 2026 kam es in der Zeit zwischen 16:00 und 18:00 Uhr zu einem versuchten Einbruch in eine Wohnung in der Richard-Wagner-Straße in Sarstedt. Die bislang unbekannten Täter scheiterten jedoch an den Sicherungen des Gebäudes und hinterließen einen Sachschaden im mittleren dreistelligen Bereich.
Erste Angriffspunkte: Fenster und Kellertür
Nach Angaben der Polizei öffneten die Einbrecher zunächst ein auf Kipp stehendes Fenster. Dieses war jedoch mit Gittern gesichert, sodass sie von einem Einstieg an dieser Stelle abließen. Im Anschluss versuchten die Täter, gewaltsam die Kellertür zu öffnen. Dabei wurde die Tür beschädigt, hielt dem Einbruchsversuch jedoch stand, sodass die Täter nicht in die Wohnung eindringen konnten.
Zeugenbeobachtungen und Täterbeschreibung
Ein Zeuge beobachtete zum Tatzeitpunkt zwei junge Frauen, die zwischen 16 und 18 Jahre alt sein sollen und dunkle, lange Haare hatten. Die beiden Personen wurden in der Nähe des Tatorts gesehen, als sie sich von diesem entfernten. Weitere Details zur Beschreibung konnten vom Zeugen nicht angegeben werden.
Schadenshöhe und polizeiliche Maßnahmen
Der entstandene Schaden an der Kellertür wird von der Polizei auf einen mittleren dreistelligen Betrag geschätzt. Die Ermittlungen zu den Tätern dauern an. Die Polizei bittet Zeugen und Personen, die Hinweise zu den beschriebenen Frauen oder zum Tatgeschehen geben können, sich bei der Polizei Sarstedt zu melden.
Kontaktmöglichkeiten für Hinweise
Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Sarstedt unter der Telefonnummer 05066 9850 entgegen. Die Polizei betont, dass auch scheinbar unbedeutende Beobachtungen zur Aufklärung des Falles beitragen können.
Prävention und Sicherheitshinweise
Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung von gesicherten Fenstern und Türen, insbesondere wenn diese geöffnet sind. Bewohner werden dazu angehalten, ihre Wohnungen und Häuser mit geeigneten Sicherungen auszustatten und verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei zu melden.
Weiterer Verlauf der Ermittlungen
Die Polizeiinspektion Hildesheim führt die Ermittlungen in diesem Fall fort. Über weitere Entwicklungen oder Festnahmen wurde bislang nichts bekanntgegeben.

