Die Freiwillige Feuerwehr Alpen hat ihre neue Drohne nach umfangreichen Schulungen und der Erstellung eines Einsatzkonzepts offiziell in den Dienst genommen. Die Anschaffung der Drohne erfolgte bereits im vergangenen Jahr, seitdem wurden die Einsatzkräfte intensiv für den Umgang mit der neuen Technik qualifiziert.
Verbesserte Erkundung und erhöhte Sicherheit
Die Drohne soll vor allem bei der sogenannten Erkundung von Einsatzstellen einen zeitlichen Vorteil bringen. „In erster Linie bringt der Einsatz der Drohne einen zeitlichen Vorteil im Rahmen der sogenannten Erkundung“, erläutert Michael Hartjes, Leiter der Feuerwehr Alpen. Neben dem Faktor Zeit spielt auch die Sicherheit der Einsatzkräfte eine zentrale Rolle. Die Drohne ist mit einer Wärmebildkamera ausgestattet, die es ermöglicht, Brandherde bei Nachlöscharbeiten schneller zu erkennen. Zudem können Bereiche, die aufgrund extremer Hitze für Einsatzkräfte unzugänglich sind, aus der Luft kontrolliert werden.
Technische Ausstattung und Einsatzmöglichkeiten
Zur Ausstattung der Drohne gehört neben der Wärmebildkamera auch ein Laserdistanzmesser, mit dem die genaue Größe von Brandflächen ermittelt und berechnet werden kann. Darüber hinaus verfügt die Drohne über eine Nachtsichtkamera, die Einsätze bei Dunkelheit ermöglicht. Auch bei Verkehrsunfällen oder unübersichtlichen Lagen bietet die Drohne durch ihre Kameras einen besseren Überblick zur Lagebeurteilung aus der Luft.
Schulungen und Konzeptentwicklung
Die Einführung der Drohne wurde von einem eigens erarbeiteten Einsatzkonzept begleitet. Martin Landscheidt war maßgeblich an der Konzepterstellung beteiligt und führte auch den Bürgermeister Ludger Staymann bei einer ersten Flugstunde in die Technik ein. Landscheidt betont, dass der Umgang mit der Drohne umfangreiche Schulungen und regelmäßiges Training erfordert, um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten optimal nutzen zu können.
Positive Resonanz aus der Politik
Bürgermeister Ludger Staymann zeigte sich bei der offiziellen Indienststellung der Drohne begeistert von den Möglichkeiten, die sich für die Feuerwehr vor Ort ergeben. Er hob insbesondere die Aspekte der gewonnenen Sicherheit für die Einsatzkräfte und den Zeitgewinn im Einsatz hervor. Nach seiner ersten Flugstunde war Staymann erfreut, als die Drohne sicher wieder gelandet war und die gewonnenen Luftbilder am Boden von den verantwortlichen Kräften ausgewertet werden konnten.
Ausblick
Mit der neuen Drohnentechnik stellt die Freiwillige Feuerwehr Alpen ihre Einsatzfähigkeit auf ein neues Niveau. Die Kombination aus moderner Technik, gezielter Schulung und einem durchdachten Konzept soll dazu beitragen, Einsätze effizienter und sicherer zu gestalten. Die Feuerwehr plant, die gewonnenen Erkenntnisse aus den Luftaufnahmen künftig regelmäßig in die Einsatzvorbereitung und -durchführung einzubeziehen.
Quellenangabe: Diese Meldung basiert auf einer Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Alpen, veröffentlicht auf Presseportal am 15. März 2026.
