Am Freitag, den 27. März 2026, wurde gegen 11:30 Uhr die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in Bergisch Gladbach-Refrath alarmiert. Das betroffene Wohngebäude befindet sich in der Straße Wickenpfädchen. Die Einsatzkräfte konnten bereits auf der Anfahrt eine deutliche Rauchentwicklung wahrnehmen.
Brandentstehung bei Dachdeckerarbeiten
Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer im Bereich einer Baustelle aus, wo Dachdeckerarbeiten durchgeführt wurden. Mehrere Anrufer meldeten den Brand über den Notruf 112. Glücklicherweise hatten alle Bewohner des Hauses sowie die auf der Baustelle tätigen Personen das Gebäude vor Eintreffen der Feuerwehr unverletzt verlassen.
Umfangreicher Feuerwehreinsatz vor Ort
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach setzte mehrere Löschzüge ein, darunter die Feuerwachen 1 und 2 sowie die Löschzüge 10 (Refrath) und 7 (Stadtmitte). Zusätzlich waren der Einsatzführungsdienst und ein Rettungswagen vor Ort. Insgesamt waren rund 45 Einsatzkräfte beteiligt.
Die Brandbekämpfung erfolgte sowohl im Innen- als auch im Außenangriff unter Atemschutz. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden. Im weiteren Verlauf wurden im Dachbereich Glutnester lokalisiert und abgelöscht, was das aufwändige Öffnen von Teilen der Innenverkleidung erforderte.
Verkehrsbeeinträchtigungen während des Einsatzes
Für die Dauer des Einsatzes wurde die Straße Wickenpfädchen vollständig gesperrt. Zudem kam es auf der nahegelegenen Dolmanstraße durch den eingerichteten Bereitstellungsraum zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen. Die Einsatzmaßnahmen konnten gegen 14:30 Uhr abgeschlossen werden.
Nachsorge und Ermittlungen
Während des laufenden Einsatzes wurden die verwaisten Feuerwachen 1 und 2 durch Einsatzkräfte anderer Löschzüge besetzt, um die Einsatzbereitschaft im Stadtgebiet aufrechtzuerhalten. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, nähere Details liegen bislang nicht vor.
Die Feuerwehr betont, dass keine Personen verletzt wurden und der Schaden durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte begrenzt werden konnte. Die Bewohner des Hauses können nach Abschluss der Maßnahmen voraussichtlich wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

