Am Mittwochvormittag beobachteten Zeugen im Bereich Mengelsiepen in Lüdenscheid einen Mann, der versuchte, eine Holzhütte in Brand zu setzen. Die alarmierten Polizeibeamten konnten den 39-jährigen Tatverdächtigen noch während der Tatausführung festnehmen. Der Mann, der nach Angaben der Polizei wohnungslos ist, leistete bei der Festnahme Widerstand.
Brand schnell unter Kontrolle gebracht
Die Einsatzkräfte reagierten umgehend und begannen, die Flammen mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Kurz darauf traf die Feuerwehr ein und übernahm die vollständige Löschung des Feuers. Die Brandstelle wurde gesichert, um weitere Gefahren auszuschließen. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.
Zeugen beobachten Graffiti-Sprayer an Richthofenstraße
Am späten Nachmittag des gleichen Tages wurde die Polizei durch einen Passanten auf zwei Männer aufmerksam gemacht, die an einer Mauer an der Richthofenstraße Graffiti sprühten. Die Täter wurden als junge Männer im Alter von etwa 18 bis 20 Jahren beschrieben. Einer trug einen weißen Kapuzenpullover, der andere hatte helles Haar und einen hellgrauen Pullover an.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den Graffiti-Sprayern geben können, sich unter der Rufnummer 02351 90990 zu melden. Weitere Details zu den Motiven oder dem Ausmaß der Schmierereien liegen derzeit nicht vor.
Unbefugte Fahrzeugnutzung an der Südstraße
Ebenfalls am Mittwochnachmittag kam es zu einem weiteren Einsatz in Lüdenscheid. Ein 62-jähriger Mann setzte sich ohne Erlaubnis in einen geparkten Lieferwagen Renault Master, der Schlüssel befand sich offenbar im Fahrzeug. Der eigentliche Fahrer hatte den Wagen kurzzeitig an der Südstraße abgestellt, um etwas abzuladen.
Der 62-Jährige fuhr mit dem Fahrzeug davon, reagierte jedoch zunächst nicht auf die Anhaltesignale der Polizei. Die Fahrt endete schließlich an der Bräuckenstraße, wo der Lieferwagen verkehrsbedingt zum Stehen kam. Die Beamten nahmen den Fahrer in Gewahrsam und brachten ihn in eine Pflegeeinrichtung zurück.
Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen unbefugter Fahrzeugbenutzung ein. Der ursprüngliche Fahrer erhielt sein Fahrzeug noch vor Ort zurück.
Polizei bittet um Mithilfe der Bevölkerung
Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis weist darauf hin, dass Zeugen, die Angaben zu den Vorfällen machen können, sich telefonisch melden sollten. Insbesondere im Fall der Graffiti-Sprayer hofft die Polizei auf Hinweise, um die Täter ausfindig zu machen und weitere Straftaten zu verhindern.
Die Polizei betont, dass alle Ermittlungen noch andauern und weitere Details derzeit nicht bekannt sind. Es wird um Verständnis gebeten, dass aus ermittlungstaktischen Gründen vorerst keine weiteren Informationen veröffentlicht werden.

