Am 13. und 15. März 2026 kam es am Hauptbahnhof Neumünster zu zwei Festnahmen durch die Bundespolizei, bei denen Männer mit bestehenden Haftbefehlen identifiziert und in Gewahrsam genommen wurden. Die Einsätze verdeutlichen die kontinuierliche Fahndungsarbeit der Bundespolizei im Bereich der Bahnanlagen.
Festnahme eines 38-jährigen polnischen Staatsangehörigen
Am Freitagnachmittag gegen 15:15 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen 38-jährigen Mann aus Polen im Hauptbahnhof Neumünster. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen ihn zwei Haftbefehle wegen Sachbeschädigung und Diebstahls vorlagen. Zusätzlich bestanden zwei Fahndungsnotierungen zur Ermittlung seines Aufenthaltsortes, unter anderem wegen weiteren Diebstahlsdelikten.
Der Mann wurde daraufhin verhaftet und dem Bundespolizeirevier zugeführt. Da er die zur Haftbefreiung festgesetzte Geldsumme von insgesamt 880 Euro nicht aufbringen konnte, erfolgte die Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt Kiel. Dort erwartet ihn eine Ersatzfreiheitsstrafe von 34 Tagen.
Festnahme eines 39-jährigen deutschen Staatsangehörigen
Am Sonntag, dem 15. März 2026, kontrollierten Bundespolizisten während eines Streifengangs im Bahnhof einen 39-jährigen deutschen Mann. Auch bei ihm ergab die Überprüfung, dass ein Haftbefehl wegen Körperverletzung gegen ihn bestand.
Nach seiner Festnahme wurde er ebenfalls dem Bundespolizeirevier zugeführt. Die festgelegte Geldsumme zur Haftbefreiung betrug 2000 Euro, die der Mann nicht zahlen konnte. Folglich wurde er in die Justizvollzugsanstalt Neumünster eingeliefert, wo er voraussichtlich 25 Tage verbringen wird.
Kontinuierliche Fahndungsmaßnahmen am Bahnhof
Die Bundespolizei führt regelmäßig Personenkontrollen an Bahnhöfen durch, um unter anderem gesuchte Personen zu identifizieren und festzunehmen. Die beiden Festnahmen in Neumünster zeigen, dass diese Maßnahmen auch weiterhin erfolgreich sind und zur Durchsetzung von Haftbefehlen beitragen.
Die Bundespolizei weist darauf hin, dass die Einhaltung von Haftbefehlen und die Begleichung von Geldstrafen wichtige Faktoren sind, um Ersatzfreiheitsstrafen zu vermeiden.
Ausblick und Hinweise
Die Bundespolizei setzt ihre Kontrollen in Bahnhöfen und anderen Verkehrsknotenpunkten fort, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und offene Haftbefehle zu vollstrecken. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, bei Kontrollen kooperativ zu sein und bei Fragen die zuständigen Behörden zu kontaktieren.

