Am Samstagabend gegen 19:30 Uhr wurde die Bundespolizei am Chemnitzer Hauptbahnhof über einen Streit mit Körperverletzung informiert. Eine Zeugin hatte sich auf dem Bundespolizeirevier gemeldet und von einer Auseinandersetzung im Bereich der WC-Anlage in der Bahnsteigunterführung berichtet.
Flucht und Festnahme am Bahnsteig
Eine Streife begab sich unmittelbar zum Einsatzort. Als der mutmaßliche Täter die Polizei bemerkte, versuchte er zunächst zu flüchten. Der 19-jährige russische Staatsangehörige konnte jedoch wenig später am Bahnsteig 1 festgenommen werden.
Konflikt zwischen ehemaligen Partnern
Die 16-jährige Geschädigte, eine ukrainische Staatsangehörige, gab an, dass es sich bei dem 19-Jährigen um ihren Exfreund handele. Die beiden hatten sich am Bahnhof getroffen, um einen Streit zu klären. Dabei eskalierte die Situation erneut.
Körperliche Gewalt und Beleidigungen
Nach Angaben der Geschädigten zog der 19-Jährige ihr an den Haaren und schlug sie mit dem Kopf gegen die Toilettentür. Zudem beleidigte er sie mit dem Ausdruck „Du Schlampe“ und drohte ihr, dass sie Probleme bekommen würde, falls sie die Polizei einschalten sollte.
Zeugin bestätigt Angaben
Eine Bekannte der 16-Jährigen, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in unmittelbarer Nähe aufhielt, bestätigte die Schilderungen der Geschädigten gegenüber der Polizei.
Weitere Maßnahmen und Übergabe
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Tatverdächtige die Dienststelle wieder verlassen. Die 16-Jährige wurde vor Ort an ihre Eltern übergeben.
Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Nötigung
Die Bundespolizei nahm gegen den 19-Jährigen Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Nötigung auf. Die Ermittlungen dauern an.
Der Vorfall verdeutlicht die Bedeutung der schnellen Intervention durch Sicherheitskräfte am Chemnitzer Hauptbahnhof, um Eskalationen zu verhindern und Betroffene zu schützen.

