Im Kölner Hauptbahnhof ereignete sich am Vormittag des 26. März ein Diebstahl, bei dem ein Rucksack mit einem Wert von etwa 2.500 Euro entwendet wurde. Die Bundespolizei konnte den Tatverdächtigen noch am selben Tag festnehmen und das Diebesgut sicherstellen.
Tathergang im Versorgungstunnel
Der Geschädigte, ein 47-jähriger Deutscher, war zu diesem Zeitpunkt im zugangsbeschränkten Versorgungstunnel des Bahnhofs mit Wartungsarbeiten beschäftigt. Der Tatverdächtige, ein 47-jähriger polnischer Staatsangehöriger, nutzte offenbar eine offenstehende Tür, um sich unbefugt Zugang zu dem Bereich zu verschaffen. Dort entwendete er den Rucksack des Arbeiters.
Ermittlungen und Festnahme
Die Bundespolizei reagierte umgehend und wertete Videomaterial aus, um den Tathergang zu rekonstruieren. Dabei konnte festgestellt werden, dass der Tatverdächtige den Tunnel offenbar nicht verlassen hatte. Die Fahndung konzentrierte sich deshalb auf den unmittelbaren Nahbereich des Tatorts.
Die Einsatzkräfte entdeckten den Tatverdächtigen schließlich versteckt unter einer Treppe im Bahnhofsbereich. Er führte den Rucksack noch vollständig mit sich, sodass das Diebesgut sichergestellt und dem Geschädigten zurückgegeben werden konnte.
Weitere rechtliche Schritte
Der Tatverdächtige, der bereits polizeibekannt ist und derzeit ohne festen Wohnsitz lebt, wurde festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Er muss sich nun wegen Diebstahls vor einem Haftrichter verantworten.
Polizeiliche Maßnahmen und Prävention
Der Vorfall zeigt, wie wichtig eine schnelle Reaktion und die Nutzung von Videoüberwachung im öffentlichen Verkehrsraum sind. Die Bundespolizei betont die Bedeutung der Zugangsbeschränkungen in sensiblen Bereichen wie Versorgungstunneln, um derartige Straftaten zu verhindern. Gleichzeitig wird an die Bürger appelliert, ihre Wertsachen stets im Blick zu behalten und auf verdächtige Personen zu achten.
Die Ermittlungen zu dem Fall sind abgeschlossen, weitere Details wurden von der Bundespolizei bislang nicht bekanntgegeben.

