Die Bundespolizei hat angekündigt, ihre Präsenz an den Hauptbahnhöfen Düsseldorf und Duisburg vom 27. bis 29. März 2026 deutlich zu verstärken. Anlass sind anhaltende Probleme mit Gewaltkriminalität an diesen Verkehrsknotenpunkten. Ziel des vierten bundesweiten Schwerpunkteinsatzes ist es, Straftaten frühzeitig zu erkennen und zu verhindern sowie das Sicherheitsgefühl der Reisenden und Beschäftigten nachhaltig zu verbessern.
Erhöhte Einsatzstärke und Kooperation mit Partnern
Die Einsatzkräfte der Bundespolizei an den Bahnhöfen werden durch zusätzliche Kräfte, unter anderem aus der Bundesbereitschaftspolizei, unterstützt. Dabei bleibt die Stärke der Maßnahmen an den Binnenlandgrenzen unverändert, sodass die Verstärkung keine Abstriche in anderen Einsatzbereichen bedeutet. Die verstärkten Streifen finden sowohl im Bahnhofsgebäude als auch im unmittelbaren Umfeld statt.
Die Bundespolizei arbeitet eng mit weiteren Sicherheitspartnern zusammen, darunter die Deutsche Bahn AG sowie die Landespolizeien Nordrhein-Westfalens. Gemeinsam sollen lageangepasste Kontrollmaßnahmen umgesetzt werden, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden.
Bundesweites Sicherheitskonzept gegen Gewalt im Bahnumfeld
Der Schwerpunkteinsatz an den Bahnhöfen Düsseldorf und Duisburg ist Teil eines bundesweiten Sicherheitskonzepts der Bundespolizei zur Verhinderung von Gewaltdelikten im Bahnumfeld. Dieses Konzept sieht vor, durch verstärkte Präsenz und gezielte Kontrollen Störungen und Gewaltvorfälle zu minimieren und somit die Sicherheit im öffentlichen Bahnverkehr zu erhöhen.
Die Bundespolizei setzt mit dem Einsatz ein deutliches Zeichen gegen Gewalt und Störungen im Bahnbereich und möchte das subjektive Sicherheitsempfinden von Reisenden und Bahnbeschäftigten nachhaltig stärken.
Hintergrund und Bedeutung der Einsatzmaßnahmen
Die Hauptbahnhöfe in Düsseldorf und Duisburg sind wichtige Verkehrsdrehkreuze mit hohem Passagieraufkommen. In der Vergangenheit kam es dort immer wieder zu Gewaltdelikten, die das Sicherheitsgefühl beeinträchtigen. Durch den Einsatz zusätzlicher Kräfte und die verstärkte Zusammenarbeit mit anderen Sicherheitsorganen soll die Lage entschärft werden.
Die Bundespolizei betont, dass es sich um eine präventive Maßnahme handelt, die dazu beitragen soll, Straftaten zu verhindern, bevor sie geschehen. Eine erhöhte Polizeipräsenz kann zudem abschreckend auf potenzielle Täter wirken und das Vertrauen der Bevölkerung in die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr stärken.
Ausblick und weitere Maßnahmen
Obwohl der Einsatz vom 27. bis 29. März 2026 zeitlich begrenzt ist, ist er Teil einer kontinuierlichen Strategie der Bundespolizei, um Gewaltkriminalität im Bahnumfeld zu bekämpfen. Je nach Entwicklung der Lage sind weitere Maßnahmen denkbar, um die Sicherheit an den Bahnhöfen dauerhaft zu gewährleisten.
Reisende und Bahnbeschäftigte werden gebeten, bei auffälligen Beobachtungen die Polizei zu informieren, um gemeinsam zur Sicherheit im Bahnbereich beizutragen.

