Am Samstagabend, den 28. März 2026, kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei an der Europabrücke in Kehl einen Fernreisebus. Dabei fiel ein 29-jähriger Mann aus Gambia auf, der sich mit einem gambischen Reisepass ausweisen konnte. Allerdings konnte er keinen gültigen Aufenthaltstitel für Deutschland vorlegen, weshalb die Beamten ihn zur weiteren Überprüfung mit zur Dienststelle nahmen.
Manipulation am Reisepass festgestellt
Bei der genaueren Untersuchung des vorgelegten Reisepasses stellten die Bundespolizisten fest, dass mehrere Seiten im Dokument fehlten. Dieses Fehlen ganzer Seiten deutet auf eine Manipulation des amtlichen Ausweisdokuments hin, was strafrechtlich relevant ist. Die Bundespolizei sicherte den Reisepass daraufhin als Beweismittel ein.
Registrierung in Deutschland durch Fingerabdruckabgleich bestätigt
Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen erfolgte zudem eine Überprüfung der Fingerabdrücke des Mannes. Diese ergab, dass der Gambier bereits in Deutschland registriert ist. Die Erkenntnis unterstützt die Annahme, dass der Mann sich bereits zuvor im Bundesgebiet aufgehalten hat, jedoch keinen gültigen Aufenthaltstitel vorweisen konnte.
Rechtliche Konsequenzen und weitere Schritte
Die Bundespolizei leitete gegen den 29-Jährigen Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise sowie wegen Veränderns von amtlichen Ausweisen ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann mit einer Anlaufbescheinigung an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet, die nun über das weitere Vorgehen entscheidet.
Kontrollen an der Europabrücke als Teil der Grenzsicherung
Die Kontrolle an der Europabrücke in Kehl ist Teil der regulären Grenzkontrollen durch die Bundespolizei, die insbesondere im grenznahen Raum zu Frankreich durchgeführt werden. Ziel ist es, die Einhaltung der Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen zu überwachen und illegalen Grenzübertritten entgegenzuwirken.
Keine weiteren Details zu Identität oder Hintergrund
Die Bundespolizei veröffentlichte keine weiteren Informationen zum persönlichen Hintergrund des Mannes oder zu möglichen Motiven für die Manipulation des Reisepasses. Die Ermittlungen dauern an, um die genauen Umstände der unerlaubten Einreise zu klären.
Die Bevölkerung wird gebeten, bei verdächtigen Beobachtungen im Grenzbereich weiterhin aufmerksam zu sein und gegebenenfalls die Sicherheitsbehörden zu informieren.

