Am 17. März 2026 führten Einsatzkräfte der Bundespolizei am Hauptbahnhof Gelsenkirchen eine Kontrolle durch, bei der sie Bargeld und Betäubungsmittel sicherstellten. Ein libanesischer Staatsangehöriger geriet dabei ins Visier der Beamten, nachdem er versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen.
Kontrolle am Hauptbahnhof und Fluchtversuch
Die Bundespolizisten bemerkten den Mann zunächst am Bahnhof und versuchten, ihn zu kontrollieren. Der Beschuldigte versuchte jedoch, den Beamten auszuweichen und sich der Kontrolle zu entziehen. Nachdem die Polizisten ihn gestellt hatten, gab der Mann an, seinen Ausweis in einem Fahrzeug vor dem Hauptbahnhof vergessen zu haben. Die Beamten begleiteten ihn daraufhin zu dem Fahrzeug.
Fund von Bargeld und Betäubungsmitteln
Beim Öffnen der Fahrertür beobachteten die Einsatzkräfte, wie der Mann ein größeres Bündel Bargeld aus seiner Jacke nahm und versuchte, es im Fahrzeug zu verstecken. Auf Nachfrage machte er zunächst keine Angaben zur Herkunft des Geldes. Das Bargeld wurde daraufhin von den Beamten sichergestellt.
Da der Mann keinen Ausweis vorlegen konnte, durchsuchten die Polizisten ihn. Dabei fanden sie eine geringe Menge Betäubungsmittel, die ebenfalls beschlagnahmt wurden. Nach einer Belehrung verweigerte der Beschuldigte weitere Angaben zu den Vorwürfen.
Verdacht auf Geldwäsche und weitere Ermittlungen
Aufgrund widersprüchlicher Angaben zur Herkunft des Bargelds und dem Verdacht der Geldwäsche wurde das sichergestellte Bargeld in Höhe von 7.770 Euro in Abstimmung mit der zuständigen Polizei Gelsenkirchen beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Landespolizei.
Erkennungsdienstliche Maßnahmen und Freilassung
Im Anschluss an die Kontrolle wurden beim Beschuldigten erkennungsdienstliche Maßnahmen durchgeführt, darunter die Abnahme von Fingerabdrücken und die Anfertigung von Lichtbildern. Nach Abschluss dieser Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Weitere Informationen und Kontakt
Die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin führt die Ermittlungen in enger Zusammenarbeit mit der Polizei Gelsenkirchen fort. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.

