Am Freitag, den 13. März 2026, kontrollierten Bundespolizisten am Hauptbahnhof Oldenburg einen 22-jährigen Mann, der sich als spanischer Staatsangehöriger auswies. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.
Haftbefehl wegen Ersatzfreiheitsstrafe
Der Haftbefehl bezog sich auf eine noch offene Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen, die wegen eines Diebstahls verhängt worden war. Die Ersatzfreiheitsstrafe ist eine Ersatzmaßnahme, die zum Tragen kommt, wenn eine Geldstrafe nicht bezahlt wird. In diesem Fall hätte der Mann durch Zahlung von 480 Euro die Haftstrafe abwenden können.
Festnahme und Widerstand
Da der 22-Jährige den haftbefreienden Betrag nicht aufbringen konnte, nahmen die Beamten ihn fest und brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt. Während der Festnahme leistete der Mann massiven Widerstand. Nach Angaben der Bundespolizei kam es jedoch zu keinen Verletzungen bei dem Festgenommenen oder den eingesetzten Polizisten.
Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bremen
Darüber hinaus bestand seitens der Staatsanwaltschaft Bremen ein Interesse am Aufenthaltsort des jungen Mannes, was die Festnahme zusätzlich begründete. Weitere Details zu den Ermittlungen wurden nicht bekannt gegeben.
Bundespolizei im Einsatz am Oldenburger Bahnhof
Die Bundespolizei führt regelmäßig Kontrollen an Bahnhöfen durch, um Personen mit Haftbefehlen ausfindig zu machen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Die Festnahme des 22-Jährigen ist ein Beispiel für die konsequente Umsetzung dieser Aufgabe.
Ausblick
Der festgenommene Mann befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt und wird dort seine Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen. Weitere Informationen zur Dauer der Haft oder zu möglichen weiteren Ermittlungen wurden bislang nicht veröffentlicht.

