Am Samstagabend des 28. März 2026 ereignete sich im Regionalzug auf der Strecke von Hausach nach Offenburg ein Vorfall, bei dem ein junger Mann von zwei weiteren Fahrgästen bedroht wurde. Die Bundespolizeiinspektion Offenburg wurde daraufhin eingeschaltet und leitete Ermittlungen ein.
Bedrohung im Zug – Situation eskaliert vor Ausstieg
Nach Angaben der Bundespolizei soll ein serbischer Staatsangehöriger im Zug von zwei anderen Fahrgästen, einem syrischen und einem afghanischen Staatsangehörigen, angesprochen und mit geballten Fäusten bedroht worden sein. Der Vorfall ereignete sich gegen Abend, als sich der Geschädigte darauf vorbereitete, an der Haltestelle Kreisschulzentrum auszusteigen.
Aufgrund der Bedrohungssituation entschied sich der junge Mann jedoch, nicht an der geplanten Haltestelle auszusteigen, sondern eine weitere Station mitzufahren. Am Bahnhof Offenburg stieg er schließlich aus und informierte die Einsatzkräfte.
Reaktion und Einschaltung der Polizei
Der Geschädigte hatte zunächst seine Freundin telefonisch kontaktiert, die daraufhin den Notruf wählte. Die Bundespolizei konnte am Bahnhof Offenburg alle beteiligten Personen einer Kontrolle unterziehen. Die beiden Tatverdächtigen im Alter von 18 und 21 Jahren bestritten den Vorfall und gaben an, es sei nichts passiert.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften die Tatverdächtigen ihren Weg in Richtung Offenburger Innenstadt fortsetzen. Da auch der Geschädigte keine detaillierten Angaben machte, bleibt der genaue Ablauf der Bedrohung unklar.
Ermittlungen dauern an – Videoauswertung soll Klarheit bringen
Um den Sachverhalt weiter aufzuklären, wird eine Videoauswertung des Zuges durchgeführt. Die Bundespolizei hofft, durch die Auswertung der Aufnahmen den Ablauf des Vorfalls besser rekonstruieren zu können und gegebenenfalls weitere Schritte einzuleiten.
Die Ermittlungen stehen derzeit noch am Anfang, und es liegen keine weiteren Informationen zu möglichen Verletzungen oder weiteren Beteiligten vor.
Hinweise und Kontaktmöglichkeiten
Die Bundespolizei bittet Zeugen oder Personen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können, sich zu melden. Insbesondere die Videoaufnahmen aus dem Zug könnten entscheidend sein, um den Sachverhalt abschließend zu klären.
Für Rückfragen steht die Bundespolizeiinspektion Offenburg unter der Telefonnummer 0781/9190-1010 oder per E-Mail an bpoli.offenburg.oea@polizei.bund.de zur Verfügung.

