Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg wurden am Wochenende zwei Verkehrsunfälle gemeldet, die sowohl Sachschäden als auch Personenschäden zur Folge hatten. Die Polizei berichtete von einem Zusammenstoß in der Friedrichstraße in Bebra sowie von einem schweren Alleinunfall auf der Bundesautobahn 7 (BAB 7) zwischen Homberg/Efze und Bad Hersfeld/West.
Unfall in Bebra: Opel übersieht VW Transporter beim Anfahren
Am Freitagnachmittag gegen 14:50 Uhr kam es in der Friedrichstraße in Bebra zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 18-jähriger Fahrer eines Opel einen 48-jährigen Fahrer eines VW Transporters übersah. Der junge Mann aus Bebra fuhr mit seinem Pkw vom Fahrbahnrand an, während der Mann aus Friedewald mit seinem VW Transporter die Friedrichstraße in gleicher Richtung und bevorrechtigt befuhr.
Durch das Missverständnis kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf insgesamt etwa 5.500 Euro. Angaben zu Verletzungen wurden in der Meldung nicht gemacht, sodass davon ausgegangen wird, dass keine schwerwiegenden Personenschäden vorliegen.
Schwerer Alleinunfall auf der BAB 7 mit Totalschaden und Personenschaden
Bereits in den frühen Morgenstunden des Sonntags, gegen 05:40 Uhr, ereignete sich auf der BAB 7 zwischen den Anschlussstellen Homberg/Efze und Bad Hersfeld/West ein schwerer Alleinunfall. Ein 38-jähriger Mann aus Niedersachsen verlor vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Mini.
Das Fahrzeug schleuderte nach rechts über alle drei Fahrstreifen, fuhr eine Böschung hinab und überschlug sich mindestens einmal. Dabei beschädigte der Pkw etwa 80 Meter Wildschutzzaun, bevor er in einem Astschnitt-Haufen zum Liegen kam – auf der Fahrerseite liegend.
Die Feuerwehr Homberg konnte den Fahrer aus dem Fahrzeug bergen. Anschließend wurde er mit einem Rettungswagen in das Klinikum Bad Hersfeld gebracht. Zum Glück kam es durch den Unfall zu keinen weiteren Verkehrsteilnehmern, die betroffen waren.
Während der Bergungsarbeiten musste der rechte Fahrstreifen zeitweise gesperrt werden. Wegen des geringen Verkehrsaufkommens kam es jedoch zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen.
Der entstandene Sachschaden am Fahrzeug wird auf circa 15.000 Euro geschätzt, der Schaden am Wildschutzzaun beläuft sich auf etwa 8.000 Euro. Das Fahrzeug des Unfallverursachers erlitt einen Totalschaden.
Polizeiliche Ermittlungen und Hinweise
Die Polizei Osthessen hat die Ermittlungen zu beiden Unfällen aufgenommen. Während der Unfall in Bebra auf ein Fehlverhalten beim Anfahren zurückgeführt wird, wird beim Unfall auf der BAB 7 die nicht angepasste Geschwindigkeit als Ursache vermutet. Weitere Details oder Hintergründe wurden bislang nicht bekanntgegeben.
Die Polizei weist Verkehrsteilnehmer darauf hin, insbesondere bei widrigen Witterungs- und Straßenverhältnissen die Geschwindigkeit anzupassen und aufmerksam zu fahren, um Unfälle zu vermeiden.
Fazit
Die beiden Verkehrsunfälle im Landkreis Hersfeld-Rotenburg verdeutlichen erneut die Bedeutung von Vorsicht und Rücksicht im Straßenverkehr. Während der Unfall in Bebra glimpflich verlief, endete der Unfall auf der BAB 7 mit einem schwer beschädigten Fahrzeug und einem verletzten Fahrer. Die Polizei bittet um erhöhte Aufmerksamkeit und sicheres Fahrverhalten.

