Am Freitag, den 27. März 2026, ereignete sich gegen 10:18 Uhr auf der Neustraße in Ennepetal ein Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen. Ein 34-jähriger Mann aus Ennepetal war mit seinem Mercedes-Benz verkehrsbedingt zum Stillstand gekommen, als eine 58-jährige Ennepetalerin mit ihrem Opel das stehende Fahrzeug übersah und auffuhr.
Unfallhergang und erste Maßnahmen
Der 34-Jährige hatte seinen Wagen ordnungsgemäß angehalten, vermutlich aufgrund von stockendem Verkehr oder einer roten Ampel. Die nachfolgende Fahrerin bemerkte das stehende Fahrzeug zu spät und konnte einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Durch den Aufprall wurden beide Beteiligten leicht verletzt. Sie wurden vor Ort medizinisch versorgt, eine stationäre Behandlung war nach bisherigen Erkenntnissen nicht erforderlich.
Verdacht auf Beeinflussung durch Alkohol und Medikamente
Im Rahmen der Unfallaufnahme fiel den Beamten bei der 58-jährigen Fahrerin der Verdacht auf, dass sie unter dem Einfluss von Alkohol und Medikamenten stand. Um die Ursache der Beeinträchtigung zu klären, wurde ihr auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Zudem wurde ihr Führerschein vorläufig sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Folgen für die Fahrzeuge und Verkehr
Durch den Aufprall wurde mindestens ein Fahrzeug so stark beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war. Ein Abschleppunternehmen wurde beauftragt, um das betroffene Fahrzeug aus dem öffentlichen Verkehrsraum zu entfernen und die Unfallstelle zu räumen. Der Verkehr auf der Neustraße konnte nach kurzer Zeit wieder ungehindert fließen.
Polizeiliche Ermittlungen und Ausblick
Die Polizei Ennepe-Ruhr-Kreis hat die Ermittlungen zum Unfallhergang und den genauen Umständen der Beeinflussung aufgenommen. Ob die Fahrerin durch den Konsum von Alkohol und Medikamenten die Verkehrssicherheit beeinträchtigt hat, wird nun durch die Auswertung der Blutprobe und weiterer Untersuchungen geklärt. Die Behörde bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich zu melden.
Hinweise für Verkehrsteilnehmer
Dieser Unfall unterstreicht erneut die Bedeutung der vollen Fahrtüchtigkeit im Straßenverkehr. Alkohol- und Medikamentenkonsum können die Reaktionsfähigkeit erheblich einschränken und zu gefährlichen Situationen führen. Die Polizei weist darauf hin, dass bei Verdacht auf Beeinträchtigung konsequent kontrolliert und Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

