Am 20. März 2026 kam es gegen 13:50 Uhr in der Nähe des Forster Steinbruchs in Forst an der Weinstraße zu einem Vorfall, bei dem eine 74-jährige Frau und ein 75-jähriger Mann aus dem Raum Köln Opfer einer gefährlichen Körperverletzung wurden. Die beiden Spaziergänger trafen dort auf zwei Mountainbike-Fahrer, einen Mann und eine Frau.
Auslöser des Streits auf dem Waldweg
Nach Angaben der Polizei gerieten die Spaziergänger und der männliche Mountainbike-Fahrer in einen verbalen Streit, weil der Radfahrer der Ansicht war, dass das Paar zu weit auf seiner Seite des Waldweges lief. Die genaue Ursache für die unterschiedliche Wahrnehmung des Weges ist bislang unklar. Der Konflikt eskalierte jedoch schnell.
Gewalttätige Auseinandersetzung
Im weiteren Verlauf des Streits schlug der bislang unbekannte männliche Mountainbike-Fahrer der 74-jährigen Frau unvermittelt ins Gesicht. Auch der 75-jährige Mann wurde von dem Täter geschlagen. Zusätzlich trat der Täter der Frau mit dem beschuhten Fuß ins Gesicht, nachdem er zu seinem Mountainbike zurückgegangen war. Die beiden Mountainbike-Fahrer entfernten sich anschließend in unbekannte Richtung.
Polizei leitete Fahndung ein
Die Polizei reagierte umgehend mit einer Nahbereichsfahndung, die jedoch ohne Erfolg blieb. Die Identität der Täter ist derzeit noch unbekannt. Die Geschädigten wurden leicht verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.
Beschreibung des Tatverdächtigen
Der männliche Mountainbike-Fahrer, der als Haupttäter gilt, wird wie folgt beschrieben: Er fuhr ein Mountainbike mit hellem Rahmen, trug rot-blaue Sneaker oder Sportschuhe, eine schwarze Hose sowie eine blaue Oberbekleidung mit roten Streifen. Außerdem hatte er Fahrradhandschuhe, einen rot-schwarzen Helm, einen schwarzen Rucksack und eine schwarze Basecap bei sich.
Zeugenaufruf
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder den Tätern geben können, sich bei der Polizeiinspektion Haßloch unter der Telefonnummer 06324 9330 oder per E-Mail an pihassloch@polizei.rlp.de zu melden. Auch weitere Informationen, die zur Aufklärung beitragen könnten, sind willkommen.
Konflikte im Wald vermeiden
Der Vorfall verdeutlicht die Bedeutung gegenseitiger Rücksichtnahme auf Wald- und Wanderwegen, die von Fußgängern und Radfahrern gleichermaßen genutzt werden. Konflikte können schnell eskalieren, wenn unterschiedliche Erwartungen und Wahrnehmungen aufeinandertreffen. Die Polizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, respektvoll miteinander umzugehen, um gefährliche Situationen zu vermeiden.
Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei weist darauf hin, dass keine weiteren Details zum Tathergang oder zu den Hintergründen bekannt sind und bittet darum, von Spekulationen abzusehen.

