Am Montagvormittag meldete eine Zeugin aus Mainz der Polizei einen versuchten Betrugsfall, der sich im Zusammenhang mit einer gefälschten Zahlungsaufforderung ereignet hat. Die Frau hatte ein Schreiben erhalten, das angeblich vom Amtsgericht stammte und sie zur Zahlung eines Betrags von 1000 Euro aufforderte.
Gefälschte Rechnung mit ungewöhnlichen Merkmalen
Das Schreiben wies mehrere Auffälligkeiten auf, die die Zeugin misstrauisch machten. So war die Rechnung nicht an sie selbst adressiert, sondern an ihre bereits verstorbene Mutter. Zudem sollte die Überweisung auf ein Konto in Spanien erfolgen, was bei offiziellen Zahlungsaufforderungen von deutschen Gerichten unüblich ist.
Keine Überweisung erfolgt – Schaden konnte verhindert werden
Aufgrund der Unstimmigkeiten nahm die Frau Kontakt zum Amtsgericht auf, um die Echtheit der Zahlungsaufforderung zu überprüfen. Dort wurde ihr bestätigt, dass es sich um ein betrügerisches Schreiben handelt. Die Polizei betont, dass durch die aufmerksame Prüfung kein finanzieller Schaden entstanden ist, da keine Zahlung vorgenommen wurde.
Polizei rät zur Vorsicht bei Rechnungen und Zahlungsaufforderungen
Die Polizei Mainz weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger Rechnungen und Zahlungsaufforderungen stets sorgfältig prüfen sollten. Insbesondere sollten Empfänger bei Unklarheiten oder ungewöhnlichen Zahlungszielen direkt mit der angeblich ausstellenden Behörde Kontakt aufnehmen, um die Echtheit zu verifizieren.
Hintergrund und Prävention
Versuchte Rechnungsbetrügereien sind eine gängige Masche von Betrügern, die mit gefälschten Schreiben versuchen, Geld von Opfern zu erlangen. Dabei werden oft offizielle Institutionen wie Gerichte oder Behörden als Absender vorgetäuscht, um Vertrauen zu erwecken. Die Polizei empfiehlt, bei Zweifeln keine Zahlungen vorzunehmen und im Zweifel die Polizei zu informieren.
Kontaktmöglichkeiten für Rückfragen
Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mainz steht für Rückfragen zur Verfügung und weist darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger bei ähnlichen Vorfällen umgehend Anzeige erstatten sollten. Die Polizei ist telefonisch unter 06131 / 65-30022 sowie per E-Mail unter ppmainz.presse@polizei.rlp.de erreichbar.
Durch eine erhöhte Aufmerksamkeit und das bewusste Prüfen von Zahlungsaufforderungen können finanzielle Schäden durch Betrugsversuche effektiv verhindert werden.

