Der Rems-Murr-Kreis war in den letzten Tagen Schauplatz verschiedener polizeilicher Einsätze. Unter anderem wurden mehrere Unfallfluchten gemeldet, eine Trunkenheitsfahrt festgestellt und eine Person mit einer Schreckschusswaffe vorläufig festgenommen. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden, um die Ermittlungen zu unterstützen.
Mehrere Unfallfluchten in Waiblingen, Winnenden und Schorndorf
Zwischen Freitagabend und Samstagnachmittag wurde in Waiblingen-Beinstein in der Ackerwiesenstraße ein geparkter Fiat beschädigt. Der unbekannte Fahrzeugführer entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Der entstandene Schaden wird auf rund 800 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Waiblingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 07151 950422.
In Winnenden wurde zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen in der Max-Eyth-Straße ein geparkter Lastwagen beschädigt. Auch hier flüchtete der Verursacher, der Schaden beträgt ungefähr 500 Euro. Hinweise nimmt das Polizeirevier Winnenden unter 07195 6940 entgegen.
In Schorndorf kam es ebenfalls zu mehreren Vorfällen: In der Nacht auf Sonntag wurde ein Blitzeranhänger in der Schurwaldstraße mit Hakenkreuzen beschmiert. Zudem wurde am Sonntagvormittag in der Lutherstraße ein geparkter Mercedes von einem unbekannten Fahrzeugführer beschädigt, der sich anschließend entfernte. Der Sachschaden liegt bei etwa 2.000 Euro. Das Polizeirevier Schorndorf nimmt Hinweise unter der Rufnummer 07181 2040 entgegen.
Trunkenheitsfahrt auf der B14 bei Backnang
Am frühen Montagmorgen wurde auf der Bundesstraße 14 bei Backnang ein 48-jähriger Fahrer eines Alfa Romeo kontrolliert. Der Mann wies einen Alkoholwert von etwa 1,7 Promille auf. Er musste seinen Führerschein vor Ort abgeben und sich einer Blutentnahme unterziehen. Die Polizei leitete ein entsprechendes Verfahren ein.
Sachbeschädigung an Gemeindehalle in Weissach im Tal
Unbekannte Täter haben zwischen dem 14. und 21. März eine Scheibe der Gemeindehalle im Kelterweg in Weissach im Tal eingeworfen. Der Schaden wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt. Das Polizeirevier Backnang bittet um Hinweise unter 07191 9090.
Unfall mit Motorradfahrer in Kernen-Stetten
Am Sonntagnachmittag kam es auf der Esslinger Straße (L1199) kurz vor der Kreisgrenze bei Wäldenbronn zu einem Verkehrsunfall. Ein 31-jähriger Motorradfahrer verlor in einer scharfen Rechtskurve aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über seine Honda und stürzte. Das Motorrad rutschte in den entgegenkommenden VW Golf eines 32-jährigen Fahrers. Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Straße war mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt. Der Sachschaden wird auf etwa 23.000 Euro geschätzt.
Vorfall mit Schreckschusswaffe in Backnang
Am Freitagabend wurde die Polizei informiert, dass in einer Bar in der Eberhardstraße in Backnang ein Mann mit einer Pistole gesehen wurde. Der 38-Jährige verließ die Bar und soll mehrere Schüsse abgefeuert haben. Die Polizei konnte ihn kurze Zeit später mit einer Schreckschusspistole antreffen und stellte mehrere Hülsen von Platzpatronen sicher. Der Mann wurde vorläufig festgenommen, nach Abschluss der Maßnahmen aber wieder entlassen. Es liegen keine Hinweise vor, dass Personen bedroht oder verletzt wurden. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Fahrt unter Betäubungsmitteleinfluss und ohne Führerschein in Fellbach
In der Nacht auf Sonntag fiel einer Polizeistreife in Fellbach ein 23-jähriger Toyota-Fahrer auf, der ohne eingeschaltetes Abblendlicht unterwegs war. Trotz Anhaltesignalen setzte er seine Fahrt fort, missachtete eine rote Ampel, touchierte eine Gartenmauer und überfuhr eine Verkehrsinsel, bevor er kontrolliert werden konnte. Es besteht der Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Der entstandene Sachschaden am Fahrzeug beläuft sich auf etwa 10.000 Euro, der Fremdschaden auf rund 2.000 Euro. Dem Fahrer drohen mehrere Anzeigen.
Die Polizei bittet in allen Fällen um Hinweise von Zeugen, die sachdienliche Informationen zu den jeweiligen Vorfällen geben können. Die Kontaktaufnahme ist bei den genannten Polizeirevieren möglich.

