Am Montagabend kam es am Bahnhof in Süßen zu einem Überfall, bei dem ein 18-jähriger Mann mit einem Messer verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen folgten drei unbekannte Täter dem jungen Mann in die Unterführung des Bahnhofs und forderten unter Androhung von Gewalt Bargeld.
Vorfall in der Unterführung des Bahnhofs
Gegen 20 Uhr beobachteten Zeugen, wie drei Personen dem 18-Jährigen in die Unterführung am Bahnhof Süßen folgten. Dort bedrohten sie das Opfer mit Messern und verlangten die Herausgabe von Geld. Der junge Mann verweigerte die Herausgabe und versuchte zu flüchten.
Verletzung und Flucht
Während der Flucht erlitt der 18-Jährige durch einen der Angreifer eine Schnittverletzung am linken Arm. Die Verletzung wurde als oberflächlich eingestuft. Nach dem Angriff ließen die Täter von ihrem Opfer ab, das sich in Richtung Haldenstraße retten konnte. Rettungskräfte brachten den Verletzten zur ambulanten Behandlung in eine nahegelegene Klinik.
Beschreibung der Täter und Ermittlungen
Die Polizei hat die Fahndung nach den Tätern aufgenommen, konnte diese jedoch bislang nicht stellen. Nach Angaben der Ermittler handelt es sich um drei Jugendliche, die südländisch beziehungsweise arabisch aussehen und Basecaps trugen. Einer der Täter wird als etwa 160 Zentimeter groß und korpulent beschrieben, die beiden anderen sind etwa 170 beziehungsweise 180 Zentimeter groß und schlank.
Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Täter und Opfer sich nicht kannten. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder dem Vorfall geben können, sich unter der Telefonnummer 07161/632360 zu melden.
Polizeiliche Maßnahmen und Appell
Die Polizei betont, dass die Ermittlungen noch andauern und weitere Details zum Tathergang sowie den Hintergründen noch unklar sind. Die Behörden rufen die Bevölkerung dazu auf, aufmerksam zu sein und verdächtige Beobachtungen am Bahnhof Süßen oder in dessen Umgebung umgehend zu melden.
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Wachsamkeit an öffentlichen Verkehrsknotenpunkten, insbesondere in den Abendstunden. Die Polizei wird ihre Präsenz in der Region erhöhen, um weitere Straftaten zu verhindern und die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.

