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    Trickbetrüger geben sich im Vogelsbergkreis erneut als Bankmitarbeiter aus und erbeuten Bargeld

    Blaulicht Nachrichten RedaktionBy Blaulicht Nachrichten Redaktion26. März 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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    Symbolbild zum Thema POL-MFR: (273) Bei Polizeieinsatz offener Haftbefehl festgestellt - Mann leistete Widerstand
    Einsatzfahrzeug der Polizei in Nürnberg am Abend des 21. März 2026 | Symbolbild – Foto: Omar Ramadan / Pexels
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    Am Mittwoch, dem 25. März 2026, haben Trickbetrüger im Vogelsbergkreis erneut mit der Masche der falschen Bankmitarbeiter zugeschlagen. In den Städten Schotten und Grebenhain wurden zwei Seniorinnen Opfer der Betrüger, die sich am Telefon als Bankangestellte ausgaben und so an Bankkarten und PINs gelangten. Anschließend hoben die Täter an Bankfilialen hohe Bargeldbeträge ab.

    Erster Fall in Schotten

    Gegen 15 Uhr erhielt eine 78-jährige Frau in Schotten einen Anruf auf ihrem Festnetztelefon. Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter der örtlichen Bank aus und gab vor, die Bankkarte der Seniorin müsse aus Sicherheitsgründen gesichert werden. Im Verlauf des Gesprächs forderte der Täter die Frau auf, ihre PIN preiszugeben. Kurz darauf erschienen zwei Männer an der Wohnanschrift der Frau und nahmen die Bankkarte entgegen. Wenig später wurde mit der Karte ein hoher Bargeldbetrag an einer Bankfiliale abgehoben.

    Die beiden Täter wurden folgendermaßen beschrieben: Der erste Täter war männlich, etwa 25 bis 30 Jahre alt, mit dunklen, kurzen Haaren. Der zweite Täter war ebenfalls männlich, etwa 30 Jahre alt, mit schwarzen, hochgestellten Haaren, trug ein rotes Langarmshirt und hatte ein ungepflegtes Erscheinungsbild.

    Zweiter Fall in Grebenhain

    Am Abend desselben Tages, gegen 18:20 Uhr, wurde eine 77-jährige Frau in Grebenhain ebenfalls von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter angerufen. Die Betrüger konnten die Seniorin überzeugen, ihre PIN herauszugeben. Anschließend erschienen zwei Männer an ihrem Wohnhaus und nahmen die Bankkarte entgegen. Später stellte die Frau fest, dass von ihrem Konto Geld abgehoben worden war.

    Die Täter in Grebenhain wurden wie folgt beschrieben: Der erste Mann war etwa 20 bis 30 Jahre alt, hatte eine dunkle Hautfarbe, war circa 180 cm groß, schlank und trug dunkle Rastalocken sowie eine schwarze Jacke und schwarze Hose. Der zweite Mann war ebenfalls etwa 20 bis 30 Jahre alt, hatte eine helle Hautfarbe, eine kräftige Statur, einen dunklen 7-Tage-Bart, kurz gegelte dunkle Haare, trug eine weiße Jogginghose, einen schwarzen Pullover und eine schwarze Umhängetasche.

    Nach bisherigen Erkenntnissen verließen die Täter den Tatort in einem schwarzen Ford Fiesta mit dem amtlichen Kennzeichen „F-XY 1005“.

    Polizei bittet um Hinweise und warnt vor Betrugsmasche

    Die Polizei Lauterbach bittet Zeugen, die am Mittwoch in Schotten oder Grebenhain verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich zu melden. Hinweise können telefonisch unter 06641/971-0, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de gegeben werden.

    Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche und gibt folgende Tipps:

    • Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon oder an der Haustür als Bankmitarbeiter ausgibt, den Sie nicht kennen.
    • Legen Sie auf, sobald jemand Geld, Wertsachen, TANs oder Überweisungen fordert.
    • Rufen Sie die Bank oder die Polizei unter der 110 an – jedoch nicht über die Wahlwiederholung, sondern wählen Sie die Nummer neu, um sich vor „Call-ID-Spoofing“ zu schützen.

    Durch „Call-ID-Spoofing“ können Betrüger eine beliebige Rufnummer auf dem Display anzeigen lassen, um Vertrauen zu erschleichen.

    Vorsicht bei der Herausgabe sensibler Daten

    Die Masche der falschen Bankmitarbeiter ist eine häufige Betrugsform, die besonders ältere Menschen betrifft. Die Täter versuchen, durch geschickte Gesprächsführung an sensible Daten wie PINs und Bankkarten zu gelangen, um anschließend Geld abzuheben. Sensible Informationen sollten niemals am Telefon preisgegeben werden.

    Die Polizei rät, bei verdächtigen Anrufen sofort misstrauisch zu sein und keine persönlichen Daten herauszugeben. Im Zweifel sollte man das Gespräch beenden und die Echtheit des Anrufers eigenständig überprüfen.

    Die Ermittlungen zu den Vorfällen im Vogelsbergkreis dauern an.

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    Als Redaktionsmitglied von Blaulicht-Nachrichten.de berichte ich über Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten im regionalen und überregionalen Raum. Mein besonderes Interesse gilt der transparenten Aufarbeitung komplexer Einsatzlagen sowie der verständlichen Darstellung behördlicher Mitteilungen für die Öffentlichkeit. Sorgfalt, Quellenprüfung und journalistische Neutralität stehen für mich an erster Stelle.

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