Am Dienstag, den 17. März 2026, ereignete sich gegen 12 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 im Bereich der Gemeinde Stuhr, Niedersachsen. Die Kollision zwischen zwei Pkw führte zu einer tödlich verletzten Person sowie zwei lebensgefährlich verletzten Fahrern. Die Autobahn musste für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten für mehrere Stunden in Fahrtrichtung Münster gesperrt werden.
Unfallhergang und beteiligte Fahrzeuge
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren zwei Pkw den linken Fahrstreifen der A1. Zunächst kam es zu einer Kollision zwischen diesen beiden Fahrzeugen, die daraufhin auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen kamen. Ein 70-jähriger Fahrer aus dem Kreis Oldenburg näherte sich der Unfallstelle und musste vermutlich verkehrsbedingt abbremsen.
Ein 23-jähriger Mann aus dem Kreis Gifhorn, der hinter dem 70-Jährigen fuhr, reagierte offenbar zu spät auf die Situation und kollidierte vermutlich ungebremst mit dem vorausfahrenden Fahrzeug. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw des 70-Jährigen nach links gegen die Mittelschutzplanke geschleudert, während das andere Fahrzeug nach rechts gegen die Außenschutzplanke prallte.
Schwere Verletzungen und Todesfall
Die 72-jährige Beifahrerin des Fahrzeugs, das gegen die Mittelschutzplanke geschleudert wurde, erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle reanimiert wurde, jedoch verstarb. Die beiden Fahrer der beteiligten Fahrzeuge wurden lebensgefährlich verletzt. Der 70-jährige Fahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Evangelische Krankenhaus Oldenburg gebracht. Der 23-jährige Fahrer wurde mit einem Rettungswagen ins Klinikum Bremen Mitte transportiert.
Verkehrsmaßnahmen und Schadenshöhe
Aufgrund der umfassenden Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen wurde die Autobahn 1 in Fahrtrichtung Münster zwischen Brinkum und dem Autobahndreieck Stuhr bis in die Nacht hinein voll gesperrt. Die Sperrung wurde am frühen Morgen des 18. März 2026 um 0:40 Uhr durch die Autobahnmeisterei aufgehoben.
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 32.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden.
Appell an Verkehrsteilnehmer
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Bedeutung vorausschauenden Fahrens und die Einhaltung des Sicherheitsabstands hin, um Auffahrunfälle und deren schwerwiegende Folgen zu vermeiden. Insbesondere bei stockendem Verkehr auf Autobahnen ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten.
Weitere Informationen werden von der Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg – Land / Wesermarsch veröffentlicht, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

