In Rheinmünster-Stollhofen ereignete sich am Freitagabend gegen 20:45 Uhr ein tragischer Vorfall, bei dem ein zehnjähriger Shih Tzu durch einen anderen Hund tödlich verletzt wurde. Die Hundehalterin war mit ihrem an der Leine geführten Familienhund am Scheidgraben unterwegs, als plötzlich ein großer Hund auf ihren Hund zugerannt kam und ihn attackierte.
Angriff durch unbekannten großen Hund
Nach Angaben der Hundehalterin handelte es sich bei dem angreifenden Tier um einen großen, beige-hellbraunen Hund, möglicherweise ein American Staffordshire Terrier. Dieser sei aus dem Bereich des Sportwegs auf den Shih Tzu zugerannt und habe sich in ihn verbissen. Trotz des Einsatzes einer unbekannten Frau, die versuchte, den großen Hund von dem Shih Tzu wegzuziehen, konnte der Angriff nicht verhindert werden.
Unbekannte Helferin entfernt sich vom Ort des Geschehens
Die Frau, die nach Zeugenaussagen etwa 30 Jahre alt, circa 160 Zentimeter groß ist und blonde, zu einem Zopf gebundene Haare hatte, versuchte mehrfach, den angreifenden Hund zu stoppen. Nachdem sie den Hund schließlich wegziehen konnte, entfernte sie sich jedoch vom Ort, ohne sich um das verletzte Tier zu kümmern oder ihre Personalien zu hinterlassen.
Shih Tzu verstirbt nach dem Angriff
Der Familienhund erlag den Verletzungen noch am Einsatzort. Die Umstände des Angriffs werden derzeit von der Polizei untersucht. Die genaue Ursache für das Verhalten des großen Hundes ist bislang unklar. Die Polizei bittet daher um Mithilfe aus der Bevölkerung.
Polizei bittet um Hinweise von Zeugen
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu dem großen, beige-hellbraunen Hund und der unbekannten Frau machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeihundestaffel in Rheinmünster in Verbindung zu setzen. Die Kontakttelefonnummer lautet 07229-697214.
Relevanz für Hundehalter in der Region
Der Vorfall verdeutlicht die Bedeutung von Vorsicht beim Ausführen von Hunden, insbesondere in öffentlichen Bereichen. Hundehalter sollten stets darauf achten, ihre Tiere sicher zu führen und potenzielle Gefahren durch andere Tiere frühzeitig zu erkennen, um ähnliche tragische Ereignisse zu vermeiden.
Polizeiliche Ermittlungen laufen
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Hergang des Angriffs zu klären und gegebenenfalls rechtliche Schritte einzuleiten. Dabei steht auch die Identifizierung des großen Hundes und dessen Halter im Fokus.
Appell an die Öffentlichkeit
Die Behörden appellieren an alle, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können, sich zu melden. Jede Information kann dazu beitragen, die Umstände aufzuklären und ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

