Am Samstag, dem 21. März 2026, kam es gegen 13:30 Uhr in Düsseldorf-Wersten zu einem Raubüberfall auf eine 74-jährige Seniorin. Nach Angaben der Polizei näherten sich zwei Frauen der Seniorin, als diese zu Fuß auf der Straße Werstener Feld unterwegs war. Die Täterinnen rissen der Frau gewaltsam ihre Halsketten ab und flüchteten anschließend mit einem männlichen Komplizen in einem Pkw.
Vorfall am Werstener Feld
Nach bisherigen Erkenntnissen hielt ein Pkw neben der Seniorin an. Aus dem Fahrzeug stiegen zwei Frauen aus – eine auf dem Beifahrersitz, die andere aus dem Fond. Sie bedrängten die 74-Jährige und versuchten, sie in Richtung des Fahrzeugs zu ziehen. Dabei gelang es ihnen, die Ketten der Seniorin zu entreißen. Anschließend stiegen die beiden Frauen wieder in das Fahrzeug ein, das von einem Mann gesteuert wurde.
Flucht über die Kölner Landstraße
Das Trio entfernte sich sofort mit dem Pkw in Richtung stadteinwärts über die Kölner Landstraße. Die Seniorin begab sich nach dem Vorfall zunächst zu ihrer Wohnanschrift, bevor sie zeitverzögert die Polizei verständigte. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte das Fluchtfahrzeug nicht mehr aufgefunden werden.
Beschreibung der Tatverdächtigen und des Fahrers
Die Polizei beschreibt den Fahrer des Pkw als Mann mit dunklem Vollbart. Eine der Frauen, die auf dem Beifahrersitz saß, trug ein schwarzes Kopftuch mit weißen Punkten. Die zweite Frau hatte blonde Haare. Weitere Details zu den Tatverdächtigen liegen derzeit nicht vor.
Polizei bittet um Zeugenhinweise
Das zuständige Raubkommissariat KK 13 bittet Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu den Tatverdächtigen oder dem Fluchtfahrzeug machen können, sich unter der Rufnummer 0211 8700 zu melden. Die Polizei hofft auf Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen können.
Hintergrund und Prävention
Raubüberfälle auf ältere Menschen sind besonders besorgniserregend, da sie oft körperlich und psychisch stark belastet werden. Die Polizei rät dazu, in solchen Situationen vorsichtig zu sein und verdächtige Personen oder Fahrzeuge umgehend zu melden. Zudem wird empfohlen, sich in der Nachbarschaft gegenseitig zu unterstützen und bei Auffälligkeiten aufmerksam zu bleiben.
Weitere Ermittlungen
Die Ermittlungen dauern an. Bislang gibt es keine Hinweise auf weitere Tatbeteiligte oder den genauen Fluchtweg. Die Polizei prüft derzeit auch, ob es einen Zusammenhang mit ähnlichen Fällen in der Region gibt.
Die Polizei Düsseldorf bedankt sich bei der Bevölkerung für die Mithilfe und bittet weiterhin um erhöhte Aufmerksamkeit im Bereich Wersten.

