Ein tragischer Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntagabend des 22. März 2026 gegen 19:35 Uhr auf der Vorhelmer Straße in Beckum-Roland, im Bereich der Einmündung Kerkbrede. Ein Pkw mit einem 42-jährigen Fahrer aus Erwitte und seinen drei Kindern an Bord kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Mast der Lichtzeichenanlage.
Unfallhergang und Verletzungen
Der Fahrer befuhr die Vorhelmer Straße aus Richtung Vorhelm kommend in Fahrtrichtung Beckum. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen den Mast der Ampelanlage. Durch den Aufprall entstand erheblicher Sachschaden am Pkw, der von einem Abschleppunternehmen geborgen und für die Unfallursachenermittlung sichergestellt wurde.
Bei dem Unfall wurden der Fahrer schwer verletzt, ebenso das zwei- und dreijährige Kind leicht. Das einjährige Kind erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Alle Verletzten wurden umgehend mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.
Verlauf nach dem Unfall
Am Freitag, den 27. März 2026, wurde die Polizei darüber informiert, dass das einjährige Kind im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen ist. Die weiteren Verletzten befinden sich weiterhin in medizinischer Behandlung. Zum aktuellen Zeitpunkt liegen keine weiteren Informationen zum Gesundheitszustand der anderen Insassen vor.
Untersuchungen zur Unfallursache laufen
Die Polizei Warendorf hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Dabei sollen unter anderem die Fahrbahnverhältnisse, technische Defekte am Fahrzeug sowie mögliche äußere Einflüsse geprüft werden. Die Ermittlungen dauern an, nähere Details wurden bislang nicht bekanntgegeben.
Verkehrssicherheit und Vorsicht im Straßenverkehr
Der tragische Vorfall verdeutlicht erneut die Gefahren im Straßenverkehr, insbesondere wenn Kinder mit im Fahrzeug sind. Verkehrsteilnehmer werden dazu angehalten, stets aufmerksam und vorsichtig zu fahren, um Unfälle zu vermeiden. Die Polizei weist darauf hin, dass auch technische Anlagen wie Lichtzeichenmasten bei Kollisionen erhebliche Gefahren für Fahrzeuginsassen darstellen können.
Polizeiliche Kontaktmöglichkeiten
Die Polizei Warendorf bittet Zeugen oder Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfall geben können, sich zu melden. Kontaktmöglichkeiten bestehen über die Pressestelle unter der Telefonnummer 02581/600-230 oder per E-Mail an pressestelle.warendorf@polizei.nrw.de.

