Am Sonntagmittag, dem 15. März 2026, kam es in Köln-Mülheim zu einem Raubüberfall auf einen 53-jährigen Mann. Die Tat ereignete sich gegen kurz vor 12 Uhr in einem Bistro in der Schanzenstraße, nahe der Zufahrt zu den Carlswerken. Nach Angaben der Polizei stürmten fünf unbekannte Täter das Lokal und griffen den Besucher unvermittelt an.
Verlauf der Tat
Die Angreifer setzten Pfefferspray ein, schlugen auf den Mann ein und drohten mit Schusswaffen. Dabei brachten sie ihn zu Boden und entwendeten eine Tasche des Opfers. Anschließend flüchteten die Täter mit einem dunklen Pkw, der mit Kölner Kennzeichen versehen war, vom Tatort. Die Polizei beschreibt die Täter als fünf Personen, die offenbar bewaffnet waren.
Ermittlungen und mögliche Zusammenhänge
Vor dem Überfall hatte sich das Opfer mit einem befreundeten Juwelier in der Keupstraße getroffen. Ob die Täter dieses Treffen beobachtet haben oder ob ein Zusammenhang zwischen dem Treffen und dem Raub besteht, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei Köln hat das Kriminalkommissariat 14 mit den weiteren Untersuchungen betraut.
Polizeilicher Zeugenaufruf
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den Tätern, dem Fluchtfahrzeug oder dem Tatgeschehen geben können, sich zu melden. Hinweise können telefonisch unter der Nummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de übermittelt werden. Die Ermittler sind auf weitere Informationen angewiesen, um den Tathergang aufzuklären und die Täter zu identifizieren.
Örtlicher Kontext und Sicherheitslage
Der Tatort in der Schanzenstraße liegt im Stadtteil Mülheim, einem Bereich, der in der Vergangenheit bereits durch verschiedene Polizeieinsätze im Fokus stand. Die Polizei rät Bürgerinnen und Bürgern, in der Umgebung aufmerksam zu sein und verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden.
Reaktionen und weitere Maßnahmen
Konkrete Angaben zu den Tätern, wie Aussehen oder Fluchtrichtung, wurden von der Polizei bislang nicht veröffentlicht. Die Ermittlungen dauern an, und es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Verantwortlichen zu ermitteln und festzunehmen. Gleichzeitig wird geprüft, ob es weitere Zusammenhänge mit anderen Straftaten in der Umgebung gibt.
Die Polizei weist darauf hin, dass die Tat mit äußerster Gewalt und Bedrohung ausgeführt wurde, was die Ernsthaftigkeit des Vorfalls unterstreicht. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, vorsichtig zu sein und bei Begegnungen mit Unbekannten besondere Vorsicht walten zu lassen.
Kontakt für Medienanfragen
Für Rückfragen von Medienvertretern steht die Pressestelle des Polizeipräsidiums Köln unter der Telefonnummer 0221 229 5555 sowie per E-Mail an pressestelle.koeln@polizei.nrw.de zur Verfügung.

