In Sprockhövel ereignete sich am 17. März gegen 15:00 Uhr ein schwerer Raubüberfall auf einen Club an der Wittener Straße. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die 55-jährige Clubinhaberin unmittelbar nach ihrer Heimkehr im Bereich der Hofeinfahrt von einem männlichen Täter angegriffen und mit körperlicher Gewalt in die Räumlichkeiten des Clubs gebracht.
Gewaltsamer Übergriff und Einsatz von Pfefferspray
Im Verlauf des Überfalls setzte der Täter Pfefferspray ein, um die Opfer zu kontrollieren. Im Inneren des Clubs fanden die Ermittler einen weiteren 70-jährigen Bewohner vor, der bereits gefesselt am Boden lag. Beide Personen wurden von den Tätern gefesselt und somit an der Flucht gehindert.
Mehrere Täter durchsuchen Clubräume
Nach aktuellem Ermittlungsstand waren insgesamt drei männliche Täter an dem Überfall beteiligt. Diese durchsuchten die Räumlichkeiten des Clubs gezielt nach Wertgegenständen. Dabei setzten sie eine Schusswaffe als Drohmittel ein, wobei jedoch keine Schüsse abgegeben wurden.
Flucht mit Fahrzeug und Fahndung
Die Täter flüchteten nach der Tat mit einem Pkw, dessen Kennzeichen auf die Kölner Region hinweist, in unbekannte Richtung. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Täter bislang nicht gefasst werden. Die Ermittlungen dauern an.
Verletzte und Schaden
Die beiden Opfer konnten sich nach dem Abzug der Täter selbstständig befreien und die Polizei verständigen. Beide wurden bei dem Überfall verletzt und zur medizinischen Versorgung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Über die Schwere der Verletzungen liegen keine weiteren Informationen vor.
Nach derzeitigem Stand wurde Schmuck sowie Bargeld entwendet. Die genaue Schadenshöhe ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Ermittlungen und weitere Maßnahmen
Die Polizei hat umfangreiche Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen eingeleitet, um die Tat aufzuklären und die Täter zu ermitteln. Zeugen, die im Umfeld der Wittener Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Die Polizei bittet um Vorsicht und Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft, um weitere Gewalttaten zu verhindern und Hinweise zu erhalten.

