Am 19. März 2026 gegen 14:00 Uhr ereignete sich an der Bushaltestelle „Am Hedreisch“ an der Stockumer Straße in Dortmund-Stockum ein Raubüberfall. Nach Angaben der Polizei saß eine Frau an der Haltestelle, als ein silberner Wagen in der Haltebucht anhielt und zwei unbekannte Frauen aus dem Fahrzeug ausstiegen.
Überfall an der Bushaltestelle
Die beiden Frauen näherten sich der wartenden Frau und hielten sie an den Armen fest. Dabei versuchten sie, ihr Schmuck umzuhängen. Im Verlauf der Tat wurde der Frau ihre eigene Halskette vom Hals gerissen. Anschließend stiegen die Täterinnen wieder in das Fahrzeug ein, in dem sich außerdem zwei Männer befanden, und fuhren in Richtung Osten davon.
Beschreibung der Tatverdächtigen und Fahrzeug
Die beiden Frauen werden als etwa 30 bis 40 Jahre alt beschrieben. Sie trugen Kopftücher und lange Mäntel, deren Farben nicht bekannt sind. Ihr Erscheinungsbild wird als osteuropäischer Phänotypus geschildert. Zum Fahrzeug selbst liegen keine weiteren Details vor, insbesondere sind kein Kennzeichen oder andere Identifikationsmerkmale bekannt.
Zeugenaufruf der Polizei
Während des Überfalls rief die betroffene Frau laut um Hilfe. Ein bislang unbekannter Mann näherte sich der Bushaltestelle und könnte den Vorfall beobachtet haben. Die Polizei Dortmund bittet diesen Mann ausdrücklich, sich zu melden, da er als wichtiger Zeuge gilt.
Zudem werden alle Personen, die Hinweise zu dem Vorfall, den Tatverdächtigen oder dem flüchtigen Fahrzeug geben können, gebeten, sich bei der Kriminalwache unter der Telefonnummer 0231/132-7441 zu melden.
Ermittlungsstand und weitere Informationen
Die Polizei ermittelt derzeit wegen Raubes und bittet die Bevölkerung um Mithilfe, um die Täterinnen und die weiteren Insassen des Fahrzeugs zu identifizieren. Die Ermittlungen laufen, nähere Details wurden bislang nicht veröffentlicht.
Vorsicht in der Umgebung
Der Vorfall an der Bushaltestelle „Am Hedreisch“ weist darauf hin, dass im Dortmunder Stadtteil Stockum erhöhte Aufmerksamkeit geboten ist. Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, verdächtige Beobachtungen unverzüglich der Polizei zu melden und sich in öffentlichen Bereichen vorsichtig zu verhalten.

