In Ludwigslust kam es am 20. Januar zu einer mutmaßlichen räuberischen Erpressung, die sich im Bereich hinter dem BONA-Markt und dem Schlosspark ereignete. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung des Vorfalls und sucht Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall oder zu dem Tatverdächtigen machen können.
Vorfall am Nachmittag: Auseinandersetzung zwischen E-Scooter-Fahrern
Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten an jenem Nachmittag zwei Personen, die jeweils mit E-Scootern unterwegs waren, in eine Auseinandersetzung. Im Verlauf dieses Streits soll es zu der mutmaßlichen räuberischen Erpressung gekommen sein. Die genauen Umstände der Tat sind bislang nicht abschließend geklärt.
Flucht und Verfolgung durch den Schlosspark
Im Anschluss an die Auseinandersetzung entwickelte sich eine Verfolgungsfahrt durch den Schlosspark. Dabei befanden sich auf dem vorausfahrenden E-Scooter zwei Personen, während der mutmaßliche Täter auf einem weiteren Scooter folgte. Die Polizei geht davon aus, dass der Täter die Verfolgung aufnahm, um möglicherweise Beute oder andere Gegenstände zu erlangen.
Beschreibung des Tatverdächtigen
Die Polizei beschreibt den gesuchten Tatverdächtigen als etwa 190 Zentimeter groß mit sportlich-kräftiger Statur. Er war bekleidet mit schwarzen Kleidungsstücken, darunter ein schwarzer Kapuzenpullover (Hoodie) und eine schwarze Sturmhaube, die sein Gesicht verdeckte. Diese Bekleidung erschwerte die Identifikation durch Zeugen.
Weitere Sichtungen im Parkviertel
Die Ermittler geben zudem an, dass sich dieselbe Person am Abend desselben Tages im Bereich des Parkviertels, insbesondere in der Johann-Georg-Barca-Straße, aufgehalten haben soll. Ob dies im Zusammenhang mit der Tat steht, wird derzeit geprüft.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Polizei Ludwigslust bittet Zeugen, die die Auseinandersetzung oder die Verfolgungsfahrt beobachtet haben, sich zu melden. Auch Hinweise zur beschriebenen Person können für die Ermittlungen von Bedeutung sein. Die Kontaktaufnahme ist telefonisch unter der Nummer 03874 411-0 möglich.
Ermittlungen laufen weiter
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wertet derzeit alle Hinweise aus. Da die Faktenlage noch unvollständig ist, wird um vorsichtige und sachliche Angaben gebeten. Die Behörden betonen, dass bislang keine weiteren Details zum Tatablauf oder zu möglichen Opfern veröffentlicht wurden.
Kontakt für Zeugen
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Ludwigslust zu melden. Rückfragen können auch an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Rostock gerichtet werden. Die Polizei dankt der Bevölkerung für die Unterstützung bei der Aufklärung des Falles.

