Die Kölner Polizei hat am Mittwochmorgen, 25. März 2026, im Rahmen umfangreicher Ermittlungen gegen einen mutmaßlichen Drogendealer zwei Wohnungen im Stadtteil Neubrück durchsucht. Die Maßnahmen führten zur Sicherstellung verschiedener Betäubungsmittel sowie einer Schusswaffe und zur Festnahme eines 43-jährigen Tatverdächtigen.
Ermittlungen zu groß angelegtem Drogenhandel in Köln
Die Ermittlungen der „Ermittlungsgruppe City“ und der „SoKo Neumarkt“ konzentrierten sich auf den Verdacht des großflächigen Drogenhandels in der Kölner Innenstadt, insbesondere am Neumarkt. Den Tatverdächtigen wird vorgeworfen, gemeinsam mit einem weiteren Komplizen zwischen Dezember 2025 und März 2026 Betäubungsmittel in erheblichem Umfang gehandelt und an weitere Dealer verkauft zu haben, die die Drogen an Konsumenten am Neumarkt weiterveräußerten.
Durchsuchungen in zwei Privatwohnungen
Im Zuge der Maßnahmen wurden zwei Wohnungen durchsucht, die als zentrale Anlaufstellen für die illegalen Geschäfte galten. Eine der Wohnungen wurde als Hauptquartier für den Handel genutzt, während die andere offenbar als sogenannter „Bunker“ diente, um Betäubungsmittel und Geld zu lagern.
Sicherstellung von Betäubungsmitteln, Bargeld und Schusswaffe
In der Wohnung des 41-jährigen Komplizen fanden die Einsatzkräfte unter anderem eine PTB-Waffe, etwa 3.000 Euro Bargeld sowie rund 350 Gramm verschiedener Betäubungsmittel. Zu den sichergestellten Substanzen zählten Kokain, Heroin, Crack, Amphetamin und LSD-Plättchen. Die genauen Umstände der Lagerung und der Verteilung der Drogen sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Festnahme eines 43-jährigen Tatverdächtigen
Im Rahmen der Durchsuchungen wurde ein Haftbefehl gegen einen 43-jährigen mutmaßlichen Dealer vollstreckt. Der Mann wurde festgenommen und befindet sich nun in polizeilichem Gewahrsam. Sein Komplize ist ebenfalls Tatverdächtiger, der aktuelle Aufenthaltsort oder Status wurde von der Polizei nicht näher erläutert.
Weitere Ermittlungen laufen
Die Polizei Köln setzt die Ermittlungen fort, um das Netzwerk des Drogenhandels weiter aufzuklären. Dabei werden auch mögliche weitere Tatbeteiligte und Hintermänner überprüft. Über den weiteren Verlauf der Ermittlungen und mögliche Anklagen wurde bislang nichts bekanntgegeben.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Ermittler bitten die Bevölkerung weiterhin um Hinweise zu weiteren möglichen Drogenumschlagplätzen oder verdächtigen Aktivitäten im Bereich Neumarkt und Neubrück. Hinweise können anonym an die Polizei Köln übermittelt werden.
Die Sicherstellung der Betäubungsmittel und die Festnahme stellen einen wichtigen Schritt im Kampf gegen die Drogenkriminalität in Köln dar. Die Polizei betont, dass der Schutz der Bürger und die Bekämpfung illegaler Drogengeschäfte weiterhin oberste Priorität haben.

