Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis führte am Donnerstag, 26. März 2026, Geschwindigkeitsmessungen an zwei Stellen in Iserlohn durch. Ziel war es, die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften zu überprüfen. Dabei wurden mehrere Verstöße festgestellt, die zu Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen führten.
Erste Messstelle in Iserlohn-Kalthof
Die erste Kontrollstelle befand sich auf der Leckingser Straße in Iserlohn-Kalthof. Dort wurden zwischen 8:50 Uhr und 11:50 Uhr insgesamt 252 Fahrzeuge mit einem Radargerät gemessen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit betrug 30 km/h. Innerhalb des Messzeitraums wurden 20 Fahrzeuge im Verwarngeldbereich registriert, das heißt, sie überschritten die zulässige Geschwindigkeit geringfügig.
Erfreulicherweise ergaben sich keine Ordnungswidrigkeitenanzeigen oder Fahrverbote an diesem Standort. Der höchste gemessene Wert lag bei 48 km/h, was eine Überschreitung von 18 km/h darstellt. Bei allen gemessenen Fahrzeugen handelte es sich um Pkw, die im Zulassungsbereich Märkischer Kreis registriert waren.
Zweite Messstelle in Iserlohn-Hennen
Die zweite Messung erfolgte auf der Hennener Straße in Iserlohn-Hennen. Dort waren die Beamten von 12:00 Uhr bis 14:50 Uhr im Einsatz und erfassten insgesamt 400 Fahrzeuge. Auch hier galt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Bei dieser Messstelle wurden 24 Fahrzeuge im Verwarngeldbereich festgestellt.
Darüber hinaus wurden zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen ausgestellt, jedoch auch hier keine Fahrverbote verhängt. Der höchste gemessene Wert betrug 58 km/h, was eine deutliche Überschreitung um 28 km/h bedeutet. Die kontrollierten Fahrzeuge waren ebenfalls Pkw, die im Zulassungsbereich der Zulassungsbehörde Hohenlimburg (HH) registriert sind.
Polizeiliche Maßnahmen und Ausblick
Die Polizei weist darauf hin, dass die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen insbesondere in Wohngebieten und innerorts wichtig für die Verkehrssicherheit ist. Die Kontrollen dienen dem Schutz aller Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Fußgängern und Radfahrern.
Die Kreispolizeibehörde kündigte an, auch in Zukunft verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen, um Verkehrsverstöße zu ahnden und das Bewusstsein für sicheres Fahren zu fördern.
Für Rückfragen steht die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis zur Verfügung.

