Am Donnerstag, den 26. März 2026, wurde die Polizei Gelsenkirchen durch einen Zeugen auf einen offenbar überladenen Kleintransporter aufmerksam gemacht, der auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs war. Der Hinweis führte dazu, dass eine Streifenwagenbesatzung den Transporter an der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Resse anhielt und einer eingehenden Kontrolle unterzog.
Erhebliche Überladung festgestellt
Bei der anschließenden Wiegung des Fahrzeugs wurde eine deutliche Überschreitung der zulässigen Gesamtmasse festgestellt. Der Kleintransporter, der für eine maximale Gesamtmasse von 3,5 Tonnen zugelassen ist, wog tatsächlich 5.680 Kilogramm. Dies entspricht einer Überladung von rund 62 Prozent. Die Ladung bestand aus Flüssigseife, die offenbar nicht ordnungsgemäß verteilt war.
Gefährliche Fahrzeughöhe durch Überladung
Die starke Überladung führte dazu, dass zwischen der Stoßstange des Fahrzeugs und dem Fahrbahnboden lediglich ein Abstand von etwa 18 Zentimetern verblieb. Diese geringe Bodenfreiheit kann die Fahrsicherheit erheblich beeinträchtigen und stellt ein Risiko für den Fahrer sowie andere Verkehrsteilnehmer dar. Zudem kann eine Überladung zu Schäden am Fahrzeug selbst sowie an der Fahrbahn führen.
Weiterfahrt untersagt und Umschichtung der Ladung erforderlich
Aufgrund der festgestellten Überladung untersagte die Polizei dem Fahrer die Weiterfahrt mit dem Fahrzeug. Es wurde angeordnet, die Ladung entsprechend umschichten zu lassen, um die zulässigen Gewichtsgrenzen einzuhalten. Erst nach einer erfolgreichen Anpassung der Ladung durfte der Transporter seine Fahrt fortsetzen.
Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Fahrer und Halter
Die Polizei leitete sowohl gegen den Fahrer als auch gegen den Fahrzeughalter ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Der reguläre Bußgeldsatz für eine solche Überladung beträgt 235 Euro pro beteiligter Person. Die Behörden prüfen zudem, ob ein Vorsatz vorliegt, was eine Verdoppelung der Geldbuße zur Folge haben könnte.
Polizei warnt vor Gefahren durch Überladung
Die Polizei Gelsenkirchen nutzte den Vorfall, um erneut auf die Risiken aufmerksam zu machen, die mit überladenen Fahrzeugen einhergehen. Neben der Gefahr für die Verkehrssicherheit können überladene Fahrzeuge auch zu erheblichen Schäden an der Fahrbahn und am Fahrzeug selbst führen. Die Polizei appelliert daher an alle Fahrzeugführer und Halter, die zulässigen Gewichtsgrenzen einzuhalten und Ladungen ordnungsgemäß zu sichern.
Kontrollen und Verkehrssicherheit weiterhin im Fokus
Die Kontrolle auf der A2 zeigt, dass die Polizei Gelsenkirchen weiterhin verstärkt auf die Einhaltung der Verkehrsvorschriften achtet, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten. Überladungen werden dabei konsequent geahndet, um Unfälle und Verkehrsbehinderungen zu vermeiden.

