Am Abend des 21. März kam es im Dortmunder Stadtgebiet zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des Fußballvereins Borussia Dortmund (BVB) und des Hamburger SV (HSV). Die Polizei Dortmund berichtet, dass gegen 22 Uhr im Bereich der Kreuzung Klönnestraße/Güntherstraße eine etwa 300 Personen starke Gruppe überwiegend vermummter BVB-Fans die Busse der gegnerischen Mannschaft anhalten und attackieren wollte.
Vorfall am Kreuzungsbereich Klönnestraße/Güntherstraße
Die Gruppe aus der organisierten Fanszene des BVB zeigte sich nach Angaben der Polizei als augenscheinlich gewaltbereit. Sie bewarfen die Mannschaftsbusse unter anderem mit Warnbaken und Glasflaschen. Zudem versuchten sie, die Türen der Busse gewaltsam zu öffnen. Diese aggressive Aktion führte zu einer Eskalation der Lage.
Wechselseitige Körperverletzungen und Landfriedensbruch
Im Anschluss an die Angriffe auf die Busse kam es zu wechselseitigen Körperverletzungen zwischen den Fans beider Lager. Die Polizei spricht zudem von Landfriedensbrüchen, die von beiden Seiten begangen wurden. Konkrete Angaben zu Verletzten oder der Schadenshöhe wurden von den Behörden bislang nicht gemacht.
Polizeiliche Ermittlungen und Zeugensuche
Die Polizei Dortmund hat die Ermittlungen zu den Ausschreitungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Telefonnummer 0231/132-7441 zu melden.
Die Polizei betont, dass alle Hinweise dazu beitragen können, die Verantwortlichen zu identifizieren und weitere Straftaten zu verhindern. Die Ermittlungen laufen weiterhin.
Hintergrund der Auseinandersetzung
Die Ausschreitungen ereigneten sich im Zusammenhang mit der Bundesligabegegnung zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV. Solche Vorfälle bei Fußballspielen sind für die Polizei und Sicherheitskräfte eine Herausforderung, da sie das öffentliche Sicherheitsgefühl beeinträchtigen und erhebliche Risiken für Unbeteiligte mit sich bringen.
Reaktionen und weitere Maßnahmen
Die Polizei Dortmund setzt verstärkt auf Prävention und eine konsequente Strafverfolgung, um Gewalt im Umfeld von Sportveranstaltungen einzudämmen. Dabei werden auch die Fanbetreuungen der Vereine sowie andere Sicherheitsbehörden eingebunden.
Die Ermittler appellieren an die Fans, sich an die Regeln zu halten und friedlich miteinander umzugehen, um solche Eskalationen in Zukunft zu vermeiden.

