Das Polizeipräsidium Dortmund bietet in Kooperation mit dem Polizeisportverein wiederholt einen Selbstsicherheitskurs speziell für Frauen ab 18 Jahren an. Ziel des Kurses ist es, Frauen in verschiedenen Situationen zu stärken und sie zu befähigen, sich selbst zu schützen sowie angemessen auf Bedrohungen zu reagieren.
Inhalte des Kurses: Von Grenzsetzung bis Selbstverteidigung
Der Kurs umfasst mehrere Themenbereiche, die aufeinander aufbauen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit sexueller Belästigung und sexuellen Übergriffen. Dabei lernen die Teilnehmerinnen, persönliche Grenzen zu erkennen und zu setzen. Ebenso wird das Verhalten in Gefahrensituationen thematisiert, um im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die praktische Selbstverteidigung. Die Übungen werden von erfahrenen Trainern des Polizeisportvereins geleitet und sollen den Frauen helfen, sich körperlich zu verteidigen und Selbstvertrauen aufzubauen.
Kursstruktur und Termine
Der nächste Kurs startet am 13. April 2026 und erstreckt sich über zehn Wochen. Die Treffen finden jeweils montags statt und sind in zwei Teile gegliedert: Fünf Termine von 18:00 bis 20:30 Uhr widmen sich dem Thema Selbstbehauptung und werden von Polizeibeamten und -beamtinnen moderiert. Die weiteren fünf Termine von 18:00 bis 19:30 Uhr konzentrieren sich auf Selbstverteidigung und werden von Trainern des Polizeisportvereins durchgeführt.
Teilnahmebedingungen und Anmeldung
Teilnehmen können Frauen ab 18 Jahren. Für die Teilnahme wird ein Unkostenbeitrag von 49 Euro erhoben, der vom Polizeisportverein eingezogen wird. Interessentinnen können sich per E-Mail an Vorbeugung.Dortmund@polizei.nrw.de oder telefonisch unter 0231/1327462 anmelden. Die Plätze sind begrenzt, weshalb eine frühzeitige Anmeldung empfohlen wird.
Weitere Informationen und Kontakt
Der Kurs bietet neben praktischen Übungen auch Informationen zu Hilfsangeboten und Beratungsstellen, die Frauen bei Problemen unterstützen. Die Polizei Dortmund betont die Bedeutung solcher Angebote zur Prävention und Stärkung der persönlichen Sicherheit.
Für Rückfragen stehen Polizeisprecher zur Verfügung. Journalisten können sich an Steffen Korthoff unter der Telefonnummer 0231-132-1035 oder per E-Mail an poea.dortmund@polizei.nrw.de wenden.

