Die Polizei Coesfeld hat am Mittwoch, den 25. März 2026, im gesamten Südkreis umfangreiche Verkehrskontrollen durchgeführt. Ziel der Maßnahmen war die Bekämpfung der Hauptunfallursachen, um die Verkehrssicherheit in den Städten Lüdinghausen, Senden, Ascheberg, Nordkirchen und Olfen sowie deren Ortsteilen zu erhöhen.
Kontrollumfang und Schwerpunkt Verstöße gegen Geschwindigkeitsbegrenzungen
Im Rahmen der Kontrollen wurden insgesamt 410 Kraftfahrzeuge und 50 Fahrräder überprüft. Der überwiegende Teil der Beanstandungen betraf Geschwindigkeitsverstöße. Insgesamt überschritten 171 Verkehrsteilnehmer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Die Polizei fertigte entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen an und erhob Verwarngelder. Die konsequente Ahndung dieser Verstöße soll dazu beitragen, die Unfallzahlen zu reduzieren.
Weitere festgestellte Verkehrsverstöße
Neben Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden auch weitere Verstöße festgestellt. Zehn Fahrzeugführer nutzten während der Fahrt ihr Mobiltelefon, was ebenfalls zu Ordnungswidrigkeitenverfahren führte. Des Weiteren wurden 17 Verstöße gegen die Anschnallpflicht geahndet. Besonders auffällig war ein Fall, bei dem ein Kind im Fahrzeug nicht ordnungsgemäß gesichert war.
Darüber hinaus wurden 13 Fahrer wegen Missachtung von Vorrang- und Vorfahrtsregeln beanstandet. Solche Verstöße können zu gefährlichen Verkehrssituationen führen und werden daher von der Polizei konsequent verfolgt.
Maßnahmen bei Verdacht auf Drogenfahrt
Im Rahmen der Kontrollen wurde bei einer Autofahrerin der Verdacht auf Drogenbeeinflussung festgestellt. Die Frau wurde zur Polizeiwache gebracht, wo ihr ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Die Weiterfahrt wurde ihr untersagt. Die Polizei kündigte an, die Ermittlungen in diesem Fall fortzusetzen.
Verstöße im Fahrradverkehr und weitere Strafverfahren
Auch bei Radfahrenden wurden Verkehrsverstöße registriert. Insgesamt verhängten die Einsatzkräfte 15 Verwarngelder, unter anderem wegen Fahrens entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Die Polizei wies darauf hin, dass auch Radfahrer sich an die Verkehrsregeln halten müssen, um Unfälle zu vermeiden.
Zusätzlich wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. In jeweils zwei Fällen handelte es sich um Fahrten ohne Fahrerlaubnis sowie Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Solche Verstöße haben nicht nur rechtliche Konsequenzen, sondern stellen auch ein erhöhtes Risiko im Straßenverkehr dar.
Polizeiliche Maßnahmen im Überblick
Die Polizei Coesfeld setzt mit diesen Kontrollen ein deutliches Zeichen gegen Verkehrsverstöße, die häufig zu Unfällen führen. Die konsequente Überwachung und Ahndung von Geschwindigkeitsüberschreitungen, Ablenkungen durch Mobiltelefone, das Nichttragen von Sicherheitsgurten sowie Verstößen gegen Vorfahrtsregeln sind zentrale Bausteine der Verkehrssicherheitsarbeit.
Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich an die geltenden Verkehrsregeln zu halten und so zur eigenen Sicherheit sowie der Sicherheit anderer beizutragen.

