Die Kriminalpolizei Pinneberg hat eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem seit Mittwochabend vermissten Andreas B. aus Rellingen gestartet. Der 61-Jährige verließ vermutlich am Abend des 18. März sein Zuhause in der Pappelstraße und ist seitdem unbekannten Aufenthalts. Am Morgen des 19. März wurde sein Verschwinden gemeldet.
Besondere Umstände erschweren Suche
Andreas B. leidet an Demenz und ist Autist. Zudem ist er auf eine regelmäßige Medikamenteneinnahme angewiesen. Die Polizei beschreibt den Vermissten als vermutlich orientierungslos, was die Suche zusätzlich erschwert. Bisherige Fahndungsmaßnahmen in Rellingen und der näheren Umgebung führten bislang nicht zum Auffinden des Mannes.
Beschreibung des Vermissten
Der Gesuchte ist zwischen 1,80 und 1,90 Meter groß und von schlanker Statur. Auffällig ist ein Dreitagebart sowie ein grauer Haarkranz beziehungsweise eine Halbglatze. Zudem hängt sein linkes Augenlid. Vermutlich trägt Andreas B. eine blaue Handwerkerjacke, die mindestens zwei Nummern zu groß ist, sowie orthopädische Schuhe. Sein Gang wird als unsicher beschrieben.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Kriminalpolizei Pinneberg wendet sich mit der Öffentlichkeitsfahndung an die Bevölkerung und bittet um sachdienliche Hinweise zum Aufenthaltsort von Andreas B. Personen, die den Vermissten gesehen haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04101 202-0 bei der Polizei zu melden.
Hintergrund zur Fahndung
Die Polizei betont, dass gerade aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen des Vermissten eine schnelle Rückkehr von großer Bedeutung ist. Die Öffentlichkeit wird gebeten, aufmerksam zu sein und bei Sichtungen umgehend die Behörden zu informieren. Die Fahndung wird mit allen verfügbaren Kräften fortgesetzt.
Weiteres Vorgehen
Die Ermittler setzen neben der Öffentlichkeitsfahndung auch auf weitere Suchmaßnahmen in der Region. Eine Verbreitung des Lichtbildes von Andreas B. soll die Chancen erhöhen, ihn schnell zu finden. Die Polizei dankt der Bevölkerung für die Unterstützung und weist darauf hin, dass jede noch so kleine Beobachtung hilfreich sein kann.
Weitere Informationen oder Rückfragen können bei der Pressestelle der Polizeidirektion Bad Segeberg eingeholt werden.

