Im südlichen Hessen sind in der vergangenen Woche mehrere verdächtige Gegenstände aufgefunden worden, bei denen es sich um Giftköder handeln könnte. Die Polizei in Südhessen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Hundehalter sowie Spaziergänger um erhöhte Aufmerksamkeit.
Fundorte und Zeitpunkte der mutmaßlichen Giftköder
Wie die Polizei am Dienstag, den 24. März 2026, mitteilte, wurden am Mittwoch, den 18. März, im Bereich des Pulvermühlenwegs, der sich zwischen dem Waltersteich und dem Ludwigsbrunnen in Mühltal befindet, mehrere verdächtige Gegenstände entdeckt. Die Polizei geht davon aus, dass es sich hierbei um Giftköder handeln könnte.
Zusätzlich meldete eine Zeugin am Sonntagnachmittag, den 22. März, gegen 15 Uhr weitere verdächtige Gegenstände im Bereich des Fürthwegs nahe des Mittelbachtals in Traisa, einem Ortsteil von Nieder-Ramstadt. Auch diese Gegenstände könnten mit den Giftködern vom Pulvermühlenweg in Zusammenhang stehen.
Beschreibung der aufgefundenen Gegenstände und polizeiliche Maßnahmen
Die mutmaßlichen Giftköder bestanden nach Angaben der Polizei aus einer orangenen, weichen Masse. Die Polizei hat die Gegenstände sichergestellt und untersucht sie derzeit, um die genaue Beschaffenheit und Gefährlichkeit zu bestimmen.
Zur weiteren Aufklärung des Falls ist die Diensthundestaffel des Polizeipräsidiums Südhessen eingeschaltet. Diese Spezialisten verfügen über geschulte Hunde, die bei der Suche und Identifikation von Giftködern unterstützen können.
Erhöhte Vorsicht für Hundehalter und Spaziergänger
Die Polizei warnt ausdrücklich alle Hundehalterinnen und Hundehalter, beim Gassigehen besonders aufmerksam zu sein. Da die Giftköder potenziell eine Gefahr für Tiere darstellen, sollten verdächtige Gegenstände keinesfalls berührt oder aufgenommen werden.
Weitere Ermittlungen und Hinweise
Ob ein Zusammenhang zwischen den Funden in Mühltal und Nieder-Ramstadt besteht, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei bittet Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise geben können, sich zu melden.
Die Behörden betonen, dass sie die Situation ernst nehmen und mit allen verfügbaren Ressourcen an der Aufklärung arbeiten, um die Sicherheit für Menschen und Tiere in der Region zu gewährleisten.
Kontaktmöglichkeiten für Hinweise
Zeugen oder Personen mit relevanten Informationen können sich an das Polizeipräsidium Südhessen wenden. Die zentrale Erreichbarkeit ist unter der Telefonnummer 06151 / 969 – 13500 gegeben. Für direkte Rückfragen steht zudem der Ansprechpartner Murat Avci unter 06151 / 969 – 13120 oder mobil unter 0173 / 4192693 zur Verfügung.
Die Polizei bittet darum, verdächtige Beobachtungen zeitnah zu melden, um weitere Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.

