In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben Unbekannte mehrere Kabeltrommeln mit Kupferkabeln vom Firmengelände der Stadtwerke Schwabach gestohlen. Die Tat ereignete sich zwischen dem Abend des 18. März und dem Morgen des 19. März 2026 in der Ansbacher Straße.
Gewaltsamer Zugang zum Betriebsgelände
Die Täter verschafften sich nach Angaben der Polizei gewaltsam Zutritt zum Gelände der Stadtwerke. Dort lagerten mehrere große Kabeltrommeln, die als Diebesgut entwendet wurden. Die genaue Anzahl der gestohlenen Kabeltrommeln wurde bislang nicht bekannt gegeben.
Hoher Sachschaden durch Kupferdiebstahl
Der Wert des entwendeten Kupferkabels wird auf etwa 18.000 Euro geschätzt. Neben dem materiellen Schaden entstand auch ein erheblicher Sachschaden durch den gewaltsamen Zugang zum Gelände. Aufgrund der Größe und des Gewichts der Kabeltrommeln geht die Polizei davon aus, dass mehrere Täter mit mindestens einem Transportfahrzeug im Einsatz waren.
Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Schwabach
Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Schwabach hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei sucht aktuell nach Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld des Betriebsgeländes beobachtet haben. Hinweise können unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken gemeldet werden.
Zeugenaufruf und Kontaktmöglichkeiten
Die Polizei bittet insbesondere Anwohner und Passanten, die in der Tatnacht oder in den Tagen zuvor ungewöhnliche Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Auch Hinweise auf mögliche Fluchtfahrzeuge oder verdächtige Aktivitäten in der Umgebung könnten für die Ermittlungen von Bedeutung sein.
Hintergrund: Kupferdiebstähle als wiederkehrendes Problem
Die Entwendung von Kupferkabeln stellt bundesweit ein häufiges Problem dar, da das Metall einen hohen Wert besitzt und leicht weiterverkauft werden kann. Neben wirtschaftlichen Schäden entstehen durch solche Taten auch Gefahren für die öffentliche Infrastruktur und Versorgungssicherheit.
Polizei appelliert zur Vorsicht
Die Polizei rät Unternehmen und Einrichtungen, die mit wertvollen Metallen arbeiten, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen und gegebenenfalls zu verstärken. Zudem werden Bürger ermutigt, verdächtige Beobachtungen sofort zu melden, um Straftaten frühzeitig aufzuklären und zu verhindern.

