In Kelsterbach wurden am 27. März 2026 mehrere verdächtige Anrufe bei der Polizei gemeldet, bei denen Betrüger versuchten, sich als Polizeibeamte auszugeben. Ziel der Täter ist es, durch diese Masche an Wertsachen und Geld der Angerufenen zu gelangen. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es bislang zu keinen finanziellen Schäden.
Vorgehen der Betrüger
Die Täter geben sich am Telefon als Polizisten aus und berichten von einer angeblichen Festnahme einer Diebesbande in der Nachbarschaft. Sie behaupten, bei den Tatverdächtigen Listen oder Fotos mit potenziellen Einbruchszielen gefunden zu haben, auf denen auch die Namen oder Adressen der Angerufenen stehen sollen. Im Anschluss fordern sie die Herausgabe von Wertgegenständen, um diese angeblich vor Einbrechern in Sicherheit zu bringen.
Warnhinweise der Polizei
Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche und gibt folgende Empfehlungen:
- Geben Sie keine persönlichen Daten oder Informationen zu Ihren Lebensumständen preis.
- Teilen Sie keine Angaben zu vorhandenen Wertsachen oder Vermögenswerten mit.
- Polizeibeamte fragen niemals nach persönlichen Geldverstecken oder fordern die Herausgabe von Bargeld.
- Die Polizei sichert keine Wertsachen vorsorglich ein.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und beenden Sie das Gespräch im Zweifel sofort.
- Informieren Sie die örtliche Polizei oder wählen Sie den Notruf 110, wenn Sie einen verdächtigen Anruf erhalten.
- Rückfragen bei Freunden oder Familienmitgliedern können helfen, den Betrug schnell zu erkennen.
Aktuelle Lage und weitere Schritte
Obwohl es derzeit keine gemeldeten Vermögensschäden gibt, bittet die Polizei die Bevölkerung, wachsam zu bleiben und bei verdächtigen Anrufen sofort die Polizei zu informieren. Die Ermittlungen zu den Anrufen laufen weiterhin.
Die Polizei appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, sich über solche Betrugsversuche zu informieren und die Warnhinweise ernst zu nehmen, um sich vor finanziellen Verlusten zu schützen.
Kontaktmöglichkeiten bei Verdacht
Bei Verdacht auf einen Betrugsversuch oder zur Meldung eines solchen Anrufs steht die Polizei unter der Notrufnummer 110 zur Verfügung. Zusätzlich können Hinweise an das Polizeipräsidium Südhessen gerichtet werden.

