In Halvestorf kam es am Sonntagabend, 15. März 2026, zu einem Vorfall, bei dem ein Jugendlicher zwei Personen mit Pfefferspray verletzte. Die Tat ereignete sich gegen 20:15 Uhr in der Freibadstraße, als ein 16-Jähriger einen angeblichen Handykauf vortäuschte.
Treffen zum Handykauf endet mit Angriff
Eine 42-jährige Frau hatte über ein Onlineportal ein Mobiltelefon zum Verkauf angeboten. Zu dem vereinbarten Treffen erschien der 16-Jährige, begleitet von der 42-Jährigen war zudem ein 47-jähriger Mann. Während des Verkaufsgesprächs sprühte der Jugendliche plötzlich Tierabwehrspray in Richtung der beiden Erwachsenen. Anschließend flüchtete er vom Tatort, während das Handy zurückblieb.
Verletzte werden medizinisch versorgt
Die beiden Opfer erlitten durch das Pfefferspray Verletzungen und wurden von Rettungskräften vor Ort medizinisch versorgt. Die Schwere der Verletzungen wurde bislang nicht näher bekanntgegeben. Nach der Erstversorgung wurden beide Personen weiter ärztlich untersucht.
Polizeiliche Fahndung mit Hubschrauber
Unmittelbar nach der Tat leitete die Polizei eine Fahndung nach dem flüchtigen Jugendlichen ein. Trotz erster erfolgloser Suchmaßnahmen konnte eine Polizeihubschrauberbesatzung den Verdächtigen schließlich auf einem nahegelegenen Feld versteckt ausfindig machen. Die Einsatzkräfte nahmen den 16-Jährigen fest und brachten ihn zur Polizeidienststelle nach Hameln.
Weiteres Vorgehen und rechtliche Konsequenzen
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche, der aus Hannover stammt, seinem Vater übergeben. Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen der Tat dauern an.
Hintergrund und Prävention
Der Vorfall wirft erneut Fragen zu Sicherheitsaspekten bei privaten Käufen über Onlineportale auf. Die Polizei empfiehlt, derartige Treffen möglichst an öffentlichen und gut einsehbaren Orten durchzuführen und gegebenenfalls eine Begleitperson mitzunehmen. Außerdem sollte bei Unsicherheiten oder Verdacht auf betrügerisches Verhalten die Polizei informiert werden.
Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden steht für Rückfragen zur Verfügung und bittet Zeugen, die Hinweise zum Vorfall geben können, sich zu melden.

