Am Freitagabend kam es gegen 20:45 Uhr in Frankfurt-Höchst zu einer schweren räuberischen Erpressung, bei der ein 15-jähriger Jugendlicher verletzt und bestohlen wurde. Nach Angaben der Polizei wurde das Opfer von einer etwa 15-köpfigen Personengruppe verfolgt und attackiert, als er mit einer Bekannten an der Schützenbleiche spazieren ging.
Angriff und Raub auf offener Straße
Als die Gruppe den Jugendlichen eingeholt hatte, schlug ein Unbekannter mit einem Teleskopschlagstock von hinten auf seinen Rücken ein. Durch den Schlag erlitt der 15-Jährige Verletzungen. Ein weiterer Täter schubste ihn anschließend und forderte ihn auf, seine Wertsachen herauszugeben. Der Jugendliche übergab daraufhin seine Geldbörse. Während der Übergabe wurde er zudem von dem zweiten Unbekannten angegriffen, indem dieser ihn anspuckte.
Flucht der Täter
Nach dem Übergriff entfernte sich die Gruppe in unbekannte Richtung. Die Polizei warnt vor der Personengruppe und hat eine Fahndung eingeleitet. Bisher konnte keine der beteiligten Personen identifiziert werden.
Polizei bittet um Mithilfe
Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main sucht Zeugen, die Angaben zum Tathergang oder den Tätern machen können. Hinweise werden während der Geschäftszeiten von Montag bis Freitag zwischen 08:00 und 16:00 Uhr unter der Telefonnummer 069 / 755 – 55108 entgegengenommen. Alternativ können Zeugen sich auch an jede andere Polizeidienststelle wenden.
Hintergrund und Sicherheitshinweise
Der Vorfall ereignete sich in einem Bereich, der bei Spaziergängern und Anwohnern als frequentiert gilt. Die Polizei rät daher zur Vorsicht und empfiehlt, bei Auffälligkeiten umgehend die Polizei zu informieren. Die Ermittlungen dauern an, um die Täter zu identifizieren und zur Verantwortung zu ziehen.
Das Opfer wurde medizinisch versorgt, nähere Angaben zu Art und Schwere der Verletzungen wurden von der Polizei bislang nicht veröffentlicht.
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen zeitnah zu melden, um weitere Straftaten zu verhindern und die Sicherheit im Stadtteil zu erhöhen.

