Am Mittwoch, dem 25. März 2026, verleiht Innenminister Christian Pegel den Städten Rehna und Laage in Mecklenburg-Vorpommern neue offizielle Zusatzbezeichnungen. Die Verleihung findet im Beisein der Bürgermeister beider Städte statt und würdigt deren besondere historische und kulturelle Merkmale.
Rehna erhält die Bezeichnung „Klosterstadt“
In Rehna, einer Stadt im Landkreis Nordwestmecklenburg, wird Bürgermeister Martin Reininghaus die Zusatzbezeichnung „Klosterstadt“ verliehen. Diese Bezeichnung basiert auf der historisch bedeutenden Klosteranlage aus dem 13. Jahrhundert, die in Rehna gut erhalten geblieben ist. Die Klosteranlage stellt einen wichtigen Teil des kulturellen Erbes der Stadt dar und prägt deren Identität seit Jahrhunderten.
Die Auszeichnung würdigt nicht nur die baulichen Zeugnisse, sondern auch die historische Entwicklung des Ortes bis in die Gegenwart. Die Bezeichnung soll dazu beitragen, die Bedeutung der Klosteranlage für die Stadt und die Region stärker hervorzuheben und das Bewusstsein für das kulturelle Erbe zu fördern.
Laage wird offiziell „Recknitzstadt“
Im Anschluss an die Verleihung in Rehna wird Innenminister Pegel in Laage, einer Stadt im Landkreis Rostock, Bürgermeisterin Christin Zimmermann die Zusatzbezeichnung „Recknitzstadt“ überreichen. Diese Bezeichnung verweist auf den Fluss Recknitz, der durch die Stadt fließt und eine prägende Rolle für die Geschichte und Identität Laages spielt.
Der Fluss hat die Entwicklung der Stadt maßgeblich beeinflusst und ist ein wichtiges Element der regionalen Landschaft und Kultur. Die neue Bezeichnung soll die Verbindung zwischen Stadt und Fluss symbolisch hervorheben und die Bedeutung der Recknitz für Laage betonen.
Feierlicher Rahmen und Bedeutung der Bezeichnungen
Die Verleihungen finden im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung statt. Die Termine sind für den Vormittag in Rehna und den Nachmittag in Laage angesetzt. Neben den Bürgermeistern sind auch Medienvertreter eingeladen, um über die Ereignisse zu berichten.
Die neuen Zusatzbezeichnungen sollen die jeweilige Stadt in ihrer historischen und geografischen Bedeutung stärken. Sie bieten zudem eine Möglichkeit, die jeweilige Identität und Besonderheit der Orte nach außen sichtbar zu machen und touristisch zu nutzen.
Die Verleihungen unterstreichen die Bedeutung der Bewahrung und Wertschätzung regionaler Geschichte und Kultur. Durch die offizielle Anerkennung werden die Städte in ihrer Außendarstellung gestärkt und erhalten eine zusätzliche Identifikationsmöglichkeit für Einwohner und Besucher.

