Am 23. März 2026 fand auf der Tank- und Rastanlage Breisgau an der Autobahn 5 bei Schallstadt eine umfangreiche Kontrolle von Gefahrguttransporten statt. Ziel der Aktion war es, die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und Sicherheitsstandards bei Fahrzeugen, die gefährliche Güter transportieren, zu überprüfen. Die Kontrolle wurde vom Polizeipräsidium Freiburg in Zusammenarbeit mit spezialisierten Kräften aus der Region durchgeführt.
Umfangreiche Fahrzeugprüfungen und Feststellungen
Zwischen 09:30 Uhr und 15:00 Uhr wurden insgesamt 42 Lastkraftwagen einer ganzheitlichen Kontrolle unterzogen. Dabei wurden sowohl technische Mängel an den Fahrzeugen als auch Verstöße gegen Vorschriften zur Ladungssicherung und Dokumentation festgestellt. Konkret wurden drei Fälle von fehlerhafter Ladungssicherung dokumentiert, die eine potenzielle Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellen können.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Überprüfung der Kennzeichnung der Gefahrgüter. Hier wurde eine Überkennzeichnung festgestellt, die gegen die geltenden Regelungen verstößt. Zudem fehlten in zwei Fällen die vorgeschriebenen schriftlichen Weisungen, die im Umgang mit Gefahrgut zwingend mitgeführt werden müssen.
Verstöße gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz und Fahrerdokumente
Im Rahmen der Kontrolle wurden auch zwei Verstöße gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz geahndet. Details zu den konkreten Verstößen wurden nicht genannt, jedoch unterstreicht dies die Bandbreite der überprüften Vorschriften bei solchen Transporten.
Darüber hinaus wurden bei der Auswertung digitaler Fahrerkarten verschiedene Verstöße festgestellt. Dazu zählten unter anderem Überschreitungen der zulässigen Lenkzeiten, Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie fehlende manuelle Nachträge. Diese Verstöße sind insbesondere im Hinblick auf die Verkehrssicherheit und den Schutz der Fahrer von Bedeutung.
Ein Fahrer konnte zudem keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen, was eine erhebliche Ordnungswidrigkeit darstellt und entsprechend sanktioniert wurde.
Konsequenzen und Ausblick
Aufgrund der Vielzahl der festgestellten Mängel und Verstöße wurden Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt 15.331 Euro erhoben. Dies zeigt die Ernsthaftigkeit, mit der die Polizei die Einhaltung der Vorschriften bei Gefahrguttransporten überwacht.
Die Polizei betont, dass gerade bei Gefahrguttransporten, die aufgrund ihrer Beschaffenheit ein erhöhtes Risiko für Mensch und Umwelt darstellen, die Sicherheit oberste Priorität hat. Vor diesem Hintergrund ist mit weiteren gezielten Kontrollen in der Zukunft zu rechnen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und Verstöße konsequent zu ahnden.
Die Kontrolle auf der Rastanlage Breisgau verdeutlicht die Herausforderungen bei der Überwachung von Gefahrguttransporten und unterstreicht die Notwendigkeit regelmäßiger und umfassender Kontrollen durch die Polizei und andere zuständige Behörden.

