Am Mittwochabend kam es am Bahnhof Niederroßla zu einer erheblichen Sachbeschädigung an einem Zug. Ein 17-jähriger Jugendlicher besprühte gemeinsam mit weiteren bislang unbekannten Jugendlichen ein Zugabteil mit Graffiti. Die Schmierereien erstreckten sich über eine Fläche von knapp 13 Quadratmetern.
Großer Sachschaden durch Graffiti
Die entstandenen Schäden an dem Zug werden auf mindestens 5.000 Euro geschätzt. Die Tatzeit lag gegen 20:15 Uhr, als die Jugendlichen am Bahnhof aktiv wurden. Die Polizei wurde durch eine Zeugin alarmiert, die den Vorfall beobachtete und die Sachbeschädigung meldete.
Festnahme eines Tatverdächtigen
Nach der Mitteilung der Zeugin begaben sich die Einsatzkräfte zum nächsten Bahnhof, wo sie den 17-jährigen Tatverdächtigen antrafen. Laut Angaben der Zeugin wurde der Jugendliche von seinen Mittätern in den Zug geschubst, woraufhin sich die Türen schlossen und er im Zug zurückblieb.
Die Polizei nahm den jungen Mann vorläufig fest und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Die weiteren beteiligten Jugendlichen sind bislang nicht identifiziert.
Polizei bittet um Hinweise
Die Landespolizeiinspektion Jena bittet Zeugen, die Hinweise zu den weiteren Tatverdächtigen geben können, sich bei der Polizeiinspektion Apolda zu melden. Dies kann telefonisch unter 03644 541225 oder per E-Mail an dgl.pi.apolda@polizei.thueringen.de erfolgen.
Auswirkungen auf den Zugbetrieb
Durch die Graffiti-Schmiererei kam es zu keiner unmittelbaren Beeinträchtigung des Zugbetriebs, da die Tat nach Betriebsschluss erfolgte. Die Reinigung und Instandsetzung des Zugabteils wird voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen.
Hintergrund zu Sachbeschädigungen durch Graffiti
Sachbeschädigungen durch Graffiti stellen eine häufige Herausforderung für den öffentlichen Nahverkehr dar. Die Beseitigung der Schmierereien verursacht hohe Kosten und belastet die Verkehrsbetriebe. Die Polizei führt regelmäßig Präventionsmaßnahmen durch, um solche Taten zu verhindern.
Die Ermittlungen in Niederroßla dauern an, um die weiteren Beteiligten zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen.

